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pte20000701004 in Forschung

Software macht Prototypen überflüssig

Lösung wird wie CAD-Programm eingesetzt


Koblenz (pte004/01.07.2000/11:00)

Karl-Josef Mürtz vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Koblenz http://www.fh-koblenz.de/ hat mit seinem Mitarbeiter Hans-Josef Degen ein Werkzeug entwickelt, das die hochspannungstechnische Konstruktion deutlich verbessert. Es handelt sich dabei um eine benutzerfreundliche Software zur Simulation elektrischer Felder am PC, mit deren Hilfe ein kompliziertes mathematisches Verfahren auch für unerfahrene Anwender nutzbar gemacht wird. Die Software kann ähnlich wie ein CAD-Programm eingesetzt werden.

Die Ergebnisse der Berechnungen werden nicht nur als physikalische Größen ausgegeben, sondern können als dreidimensionale Bilder am Bildschirm dargestellt werden. "Dies trägt sicherlich dazu bei, dass die elektrischen Felder, die man eigentlich nicht sehen, fühlen oder riechen kann, in Zukunft von Studierenden besser verstanden werden", ist Mürtz überzeugt. "Profis" in der Produktentwicklung könnten viel lockerer an ihre Aufgaben herangehen, verschiedene Varianten durchspielen und die Auswirkungen auf das elektrische Feld direkt am Bildschirm prüfen. "Der Entwicklungsprozess wird freier und kreativer", so Mürtz. Auf den kostenintensiven Bau von Prototypen könne weitgehend verzichtet werden. Damit ist die rechnerintegrierte Entwicklung für kleinere und mittlere Unternehmen besonders interessant. Inzwischen hat sich das Programmpaket in der Praxis bereits in einer Vielzahl von Anwendungen bewährt.

Eckard-Rüdiger Richter vom Fachbereich Maschinenbau der FH Koblenz befasst sich im Projekt "Virtual Prototyping" mit Problemstellungen auf dem Gebiet der Mehrkörpersimulation und Strukturanalyse. In den letzten Jahren sind Fragestellungen der Strömungsmechanik, Computational Fluid Dynamics (CFD) - hinzugekommen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Kooperation mit dem Herzzentrum der Universität Bonn, bei der es um die Untersuchung strömungsmechanischer Probleme auf dem Gebiet der Medizin, genauer der Herzdurchströmung, geht. (idw) (Ende)
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