Smartphones verkommen zu Keimschleudern
Laut BITKOM-Umfrage reinigt im Regelfall nur jeder sechste Deutsche sein Gerät von Mal zu Mal
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Smartphone als Keimschleuder: Viele reinigen das Display kaum (Bild: ChatGPT/Dall-E) |
Berlin (pte026/27.03.2026/13:30)
Die News-Schleuder Smartphone wird laut einer Untersuchung des Digitalverbands BITKOM zur realen Dreckschleuder. Rund jeder Sechste (17 Prozent) der deutschen Handy-Nutzer reinigt das Display nach eigenen Angaben sogar nie.
1.004 Menschen interviewt
Die Berliner Interessenvertretung hat 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 921 Smartphone-Nutzer, befragt - mit eindeutigem Ergebnis. Alle paar Jahre reinigen das Display sieben Prozent, weitere 17 Prozent tun das mindestens einmal im Jahr, aber nicht monatlich.
"Auf den glatten Oberflächen moderner Smartphones haben es Keime zwar schwerer, sich festzusetzen. Doch gerade wer sein Gerät häufig in schmutzintensiven Umgebungen oder mit ungewaschenen Händen nutzt, sollte es regelmäßig säubern", rät Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim BITKOM.
Ärmel-Abwischen reicht nicht
Allein schon aus hygienischen Gründen reicht ein kurzes Abwischen am Ärmel in der Regel nicht. "Für eine gründliche Reinigung sind leicht angefeuchtete Mikrofasertücher oder milde Reinigungsmittel empfehlenswert", unterstreicht Klöß.
Die meisten tun dies zumindest monatlich: Drei von zehn Smartphone-Nutzern reinigen es mindestens einmal im Monat, aber nicht wöchentlich. Deutlich konsequenter ist insgesamt rund ein Viertel: 20 Prozent machen ihr Smartphone mindestens einmal pro Woche bewusst sauber, sogar täglich reinigen es weitere fünf Prozent.
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