pte20260407014 in Forschung

Smartphone-Nutzer wollen gute Selfie-Kameras

Natürlich wirkende Farben und Kontraste, gute Fotos im Dunkeln sowie viele Megapixel kaufrelevant


Selfie-Trend: Smartphone-Nutzer haben hohe Ansprüche in Sachen Kameraqualität (Bild: ChatGPT/Dall-E)
Selfie-Trend: Smartphone-Nutzer haben hohe Ansprüche in Sachen Kameraqualität (Bild: ChatGPT/Dall-E)

Berlin (pte014/07.04.2026/11:30)

Gut zwei von drei deutschen Smartphone-Nutzern ist die Frontkamera mit entsprechenden Features besonders wichtig. Laut einer neuen BITKOM-Umfrage liegt die Selfie-Kamera damit noch vor anderen Kamera-Eigenschaften wie natürlich wirkenden Farben und Kontrasten (65 Prozent), guten Fotos im Dunkeln (61 Prozent) oder einer hohen Megapixel-Zahl (61 Prozent).

"Kein nettes Extra mehr"

"Eine gute Frontkamera ist kein nettes Extra mehr, sondern ein zentrales Kaufkriterium. Für viele Nutzer ist entscheidend, dass auch Selfies oder Videoanrufe auf Anhieb in hoher Qualität gelingen", sagt Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim BITKOM.

Neben guter Selfie-Eignung wollen viele der 1.006 Befragten ab 16 Jahren, darunter 861 Smartphone-Nutzer, vor allem ein Gerät, das auch von weit entfernten Motiven gute Fotos macht. 60 Prozent achten auf einen starken Zoom, 59 Prozent auf eine hohe Videoauflösung.

Für Weitwinkelaufnahmen

Selbst Funktionen zum automatischen Verschönern von Aufnahmen sind für mehr als die Hälfte (56 Prozent) relevant. 55 Prozent sind Weitwinkelaufnahmen wichtig. Vergleichsweise weniger wichtig ist dagegen die reine Anzahl an Kameralinsen, darauf achten 48 Prozent.

Nur eine Minderheit erklärt, auf Kamerafunktionen gar nicht zu achten: Zehn Prozent sagen, die Kamera spiele für sie bei der Wahl eines Smartphones keine Rolle. Drei Prozent wollen einfach gute Fotos machen und kennen sich mit den einzelnen Funktionen nicht aus.

Selfies bieten jedoch auch andere nützliche Funktionen: So bestimmen Forscher des Mass General Brigham mit der KI-Software "FaceAge" das biologische Alter von Menschen aus deren Porträts. Dieses wiederum lässt Rückschlüsse darauf zu, wie eine Krebserkrankung verläuft. Den Entwicklern zufolge haben Krebspatienten im Schnitt ein höheres FaceAge als Gesunde. Sie sehen etwa fünf Jahre älter aus, als es ihrem chronologischen Alter entspräche, wie pressetext berichtete.

(Ende)
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