pte20000523012 in Leben
Silikonimplantate brechen häufiger auf als angenommen
Bei über 50 Prozent der Implantate tritt Silikongel aus
Washington (pte012/23.05.2000/11:00)
Erschreckend viele Brustimplantate aus Silikon halten nach einigen Jahren nicht mehr den Mindestanforderungen stand und weisen Lecks und Defekte auf. Amerikanische Wissenschaftler untersuchten Frauen, die ihre Implantate vor 1988 erhalten hatten. Bei 69 Prozent der Frauen war mindestens ein Implantat geplatzt oder gerissen. Bei 21 Prozent der Frauen fanden die Wissenschaftler Silikongel im Körper der Frauen auch außerhalb der Brüste.Forscher der FDA (Food and Drug Administration) http://www.fda.gov/ haben 344 Frauen mittels Kernspintomographie http://194.221.209.14/cgi-bin/rechnr?NR=19845 untersucht. Diese Untersuchungen fanden im Rahmen einer Studie des National Cancer Institute http://www.nci.nih.gov/ statt.
Millionen von Frauen besitzen Brustimplantate. Nun fordern einige amerikanische Verbraucherverbände ein Verbot der Implantate, weil nicht alle Frauen sich des Risikos bewusst sind: "Wir wollen allen Brustkrebspatientinnen so viele Auswege wir nur möglich geben, aber wir denken, dass sie vorher grundsätzlich besser informiert werden sollten als bisher", sagt Diana Zuckerman vom "National Center for Policy Research for Women and Families". (wsa) (Ende)
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