leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: rh
Tel.: 01/406 15 22-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

09.04.2026 - 14:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
09.04.2026 - 14:00 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
09.04.2026 - 13:30 | Scientology Kirche Celebrity Centre Wien
09.04.2026 - 13:25 | Musterhauspark GmbH
09.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
pte20000412020 in Leben

Seltene menschliche Gene geknackt

US-Forscher entwickeln neue Entschlüsselungstechnik


Chicago (pte020/12.04.2000/11:00)

Zur vollständigen Entschlüsselung der menschlichen Gene fehlt nicht mehr viel. Doch gerade die noch nicht identifizierten Gene gelten als nur schwach ausgeprägt, selten und besonderes schwer zu erfassen. Nach neuesten Erkenntnissen von US-Wissenschaftlern liegt dies an einem während der Auftrennung der Gene vorkommenden methodischen "Missgeschick": Unentdeckte, schwach ausgeprägte Gene verschwinden bei der so genannten Subtraktions-Methode wegen eines für alle Gene typischen "Anhängsels" im Wust der bereits entdeckten Gene. Den Forschern ist es nun gelungen, diesen Gen-Schwanz zu entfernen und dadurch die Auffindungsrate an schwach ausgeprägten Genen deutlich zu steigern. http://www.eurekalert.org/releases/ucmc-rdn040700.html

"Wir haben die wesentliche Schwachstelle der derzeitigen Gen-Untersuchungen herausgefunden und korrigieren können", erklären die Gen-Forscher in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. http://www.pnas.org/ Die neue Technik, die sie entwickelt haben, "ermöglicht eine wesentlich höhere Aufklärungsrate neuer Gene als die gängigen Methoden", so der Erstautor San Ming Wang von der University of Chicago. http://www.genes.uchicago.edu/

Ziel der Gen-Entschlüsselung ist die Boten-RNA, die die DNA, das Genmaterial, kopiert. Diese Kopie muss für die Identifizierung wieder in die so genannte "komplementäre DNA" umgewandelt werden. Hier setzt nun die Subtraktions-Methode an, bei der man alle bekannten, stark ausgeprägten Gene entfernt. Problem ist nun jedoch, dass jede Boten-RNA und damit auch deren komplementäre DNA Bruchstücke von einem langen Schwanz aus Hunderten von Adenosinbasen begleitet wird. Durch diesen Schwanz bleiben viele DNA-Moleküle hängen und vermischen sich, wodurch vor allem die seltenen Gene betroffen sind. Informationen: John Easton, E-Mail: jeaston@uchospitals.edu (wsa) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: rh
Tel.: 01/406 15 22-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top