pte20001204021 in Leben
Selbstmordrisiko bei Depressiven geringer als bisher vermutet
US-Studie der Mayo Clinic stützt sich auf Statistiken der letzten 30 Jahre
Rochester (pte021/04.12.2000/11:45)
Neue Zahlen zum Selbstmordrisiko von depressiven Menschen hat eine Studie der amerikanischen Mayo Clinic http://www.mayo.edu erbracht, die jetzt im American Journal of Psychiatry http://ajp.psychiatryonline.org veröffentlicht wurde. Demzufolge nehmen sich nicht wie bisher angenommen rund 15 bis 20 Prozent aller schwer depressiv Kranken irgendwann das Leben sondern lediglich 2,0 bis 8,6 Prozent. Laut Psychiater J. Michael Bostwick, einer der Autoren der Studie, basieren die bisherigen Schätzungen auf Zahlenmaterial von 1970, das bis jetzt nicht überarbeitet wurde.
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