pte20081126030 in Forschung
Second-Hand-PCs: Nur 44 Prozent werden verkauft
Mehrheit der gebrauchten Computer landet in Entwicklungsländern
Egham (pte030/26.11.2008/13:55)
Obwohl die Nachfrage nach gebrauchten Computern größer ist als das Angebot, finden lediglich 44 Prozent solcher Geräte einen Käufer auf dem Weltmarkt. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des IT-Marktforschungsunternehmens Gartner http://www.gartner.com . Größte Absatzmärkte für Second-Hand-PCs sind demnach die Entwicklungsländer. Die Garnter-Analysten schätzen, dass im Durchschnitt aber nur einer von fünf für die Wiederverwendung bestimmten Computern aus Industriestaaten schlussendlich auch in Entwicklungsländern verkauft wird. Ausschlaggebend für dieses Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage sei eine ganze Reihe von wesentlichen Hemmnissen, mit denen der Handel mit Gebrauchtcomputern gegenwärtig zu kämpfen habe. Größter Hemmstoff seien vor allem hohe Transportkosten und Einfuhrzölle. Aber auch die fallenden Preise im Bereich der Qualitäts-PC-Produkte und die zunehmende Beliebtheit von Notebooks mit neuesten Spezifikationen würden einer positiveren Entwicklung des Marktes entgegenwirken.
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