pte20000904012 in Leben
Schweizer bevorzugen Stadtnähe
Zwei Drittel der Bevölkerung wohnen in städtischen Gebieten
Bern (pte012/04.09.2000/11:30)
Erstmals seit Beginn der jährlichen Bevölkerungsstatistik im Jahr 1981 sind die städtischen Wohngebiete stärker gewachsen als die ländlichen Gebiete.Zwei Drittel (67,5 Prozent oder 4'839'500 Personen) der ständigen Wohnbevölkerung wohnten Ende 1999 in städtischen Gebieten, d.h. Agglomerationsgemeinden oder Gemeinden mit mehr als 10000 Einwohnern. Laut dem Bundesamt für Statistik http://www.statistik.admin.ch/index.htm lebte davon die Hälfte (33,6 Prozent oder 2'409'700 Personen) in den Agglomerationen der fünf Grossstädte Zürich, Basel, Genf, Bern und Lausanne. Die Agglomerationen wuchsen 1999 um 16'400 Personen (0.7 Prozent), die städtischen insgesamt um rund 30'000 Personen (0.6 Prozent).
Das Wachstum der Gürtelgemeinden ging auch 1999 wieder auf Kosten der Stadtbevölkerung selber. 1600 Personen oder 0.2 Prozent Einwohner mussten die fünf Grossstädte im letzten Jahr wieder ziehen lassen. Gemessen am Gesamtbevölkerungswachstum von 0.6 Prozent (1998: 0.4 Prozent) liegt das Wachstum der Agglomerationen somit nur knapp über dem Schnitt.
Sehr unterschiedlich ist das Wachstum der Kantone. Deutlich über dem Schweizer Mittel von 0.6 Prozent lagen im letzten Jahr die Kantone Schwyz (+ 1.4 Prozent), Zug (+ 1.3.) und Genf (+ 1 Prozent). Die Zunahme der Gesamtbevölkerung basiert auf einer vermehrten Zuwanderung ausländischer Einwohner. Diese sei auf die bessere Wirtschaftslage und vermehrten Familiennachzug zurückzuführen.
Dass auch die Schweizer Wohnbevölkerung leicht zugenommen hat, ist nur auf die Einbürgerung von gut 20'000 Personen zurückzuführen. Zum zweiten Mal nach 1998 sind nämlich 1999 wiederum mehr Schweizerinnen und Schweizer gestorben als geboren. (Ende)
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