pte20000722012 in Leben
Schonende Laseroperation bei Kehlkopfkrebs
Totalentfernung des Kehlkopfes kann vermieden werden
Göttingen (pte012/22.07.2000/15:20)
Der Göttinger Mediziner Professor Dr. Wolfgang Steiner, Direktor der HNO-Klinik Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen, wird am 23. Juli 2000 im Rahmen des Kongresses "Medicine Meets Millennium" in Hannover einen Vortrag über minimalinvasive Laseroperationen bei Rachen- und Kehlkopfkrebs halten. http://www.mi.med.uni-goettingen.de/MedFak/Bei dieser speziellen Methode werden Tumoren des Kehlkopfes und der oberen Speisewege durch den Mund organ- und funktionserhaltend mittels Laser als Schneideinstrument entfernt. Dadurch können häufig Totalentfernungen des Kehlkopfes vermieden werden und damit auch der Verlust der natürlichen Stimme und ein "Tacheostoma". Darunter versteht man eine Öffnung der Luftröhre am Hals auf Lebenszeit. Sie bringt häufig nicht nur weniger Lebensqualität, sondern auch Invalidität für den Patienten mit sich.
"Wir können mit unserer Behandlungsmethode zeigen, dass die Patienten genauso lange leben wie radikal operierte Patienten, dies aber unter Erhalt der Lebensqualität", sagt Professor Steiner. Dies entspreche dem Prinzip, "Rücknahme der chirurgischen Radikalität ohne Verlust der onkologischen Radikalität". (idw) (Ende)
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