leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: mm
Tel.: 01/810 45 30-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

10.04.2026 - 14:30 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
10.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
10.04.2026 - 09:35 | Der Werbetherapeut
10.04.2026 - 06:00 | pressetext.redaktion
09.04.2026 - 14:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
pte20000607013 in Leben

Schmetterlinge können doch neben genverändertem Mais leben

Neue Studie widerlegt negative Forschungsergebnisse


Urbana-Champaign (pte013/07.06.2000/11:15)

Wissenschaftler der University of Illinois http://www.uiuc.edu haben jetzt nachgewiesen, dass eine weitverbreitete Schmetterlingsart problemlos neben zur Schädlingsbekämpfung genverändertem Mais leben kann. Der Blütenstaub von Bt-Mais schadet dem Schwalbenschwanz nicht. Diese Forschungsergebnisse stehen in Gegensatz zu einer berühmten Studie der Cornell University, die nachwies, dass der Monarchfalter durch den Blütenstaub des genveränderten Mais unabsichtlich gefährdet wurde. Beide Studien untersuchten den Einfluss von Bt-Mais auf die Landschaft. Diesem Mais wurde ein Gen (Bacillus thuringiensis - Bt)eingepflanzt, das ihn für einen der Hauptschädlinge, den Europäischen Maiszünsler, giftig macht. Die Studien unterscheidet, dass die frühere vorwiegend im Labor durchgeführt wurde, während die aktuelle Labor- und Feldarbeit kombinierte.

Die Wissenschaftlerin May Berenbaum setzte mit ihren Kollegen Larven des Schwalbenschwanzes auf Topfpflanzen, die sie entlang eines genveränderten Mailsfeldes aufstellten. Während sieben Tagen blieben die Töpfe während des Pollenfluges stehen. Obwohl viele der Larven starben, konnten die Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen ihrem Tod und ihrem Aufenthaltsort oder den aufgenommenen Pollen herstellen. Die meisten Larven fielen laut Berenbaum Räubern zum Opfer. Rund 98 Prozent sterben auch unter normalen Umständen. Auch im Labor zeigten die Larven keine negative Reaktion auf die mit Maispollen bedeckten Blätter. Der Schwalbenschwanz wird als weniger empfindlich als der Monarchfalter angesehen. Er ist jedoch viel eher diesen Pollen ausgesetzt, da er über Generationen im Sommer immer wieder die gleichen Orte aufsucht.

Berenbaum http://www.life.uiuc.edu/berenbaum erklärt, dass jede Art von Landwirtschaft einen Einfluss auf Organismen hat, die nicht zur Zielgruppe gehören. "Es gibt keine Möglichkeit die Auswirkungen der Landwirtschaft verschwinden zu lassen. Idealerweise können nur diese Auswirkungen mit den besten Mitteln so gering wie möglich gehalten werden." Die Ergebnisse der Studie bedeuteten aber auf keinen Fall einen Freibrief für den Einsatz genveränderten Organismen in der Schädlingsbekämpfung. In diesem Jahr wird auf rund 18 Prozent der amerikanischen Maisfelder Bt-Mais angebaut werden. Die Forschungsergebnisse wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht. http://www.pnas.org (bbcnews) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: mm
Tel.: 01/810 45 30-0
E-Mail: redaktion@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top