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pte20090619008 in Leben

Schmerzmittelverbot senkt Anzahl der Selbstmorde

Co-Proxamol bei Überdosierung extrem gefährlich


Oxford (pte008/19.06.2009/10:00)

In Großbritannien ist durch die kontrovers diskutierte Absetzung eines verbreiteten Schmerzmittels die Anzahl der Selbstmorde drastisch gesunken. Das schrittweise Auslaufen des Medikaments Co-Proxamol hat laut Wissenschaftlern des Centre for Suicide Research an der University of Oxford http://cebmh.warne.ox.ac.uk/csr entscheidend dazu beigetragen, 350 Selbstmorde und Unfalltode zu verhindern. Die zuständigen Behörden entzogen dem Medikament im Jahr 2007 die Zulassung. Hauptgrund dafür war laut BBC das zu hohe Risiko bei einer Überdosis. Das Verbot wurde allerdings von manchen Patienten und Medizinern abgelehnt. Organisationen wie Arthritis Care http://www.arthritiscare.org.uk berichten, dass Patienten jetzt ernste Schwierigkeiten dabei haben, ihre Schmerzen unter Kontrolle zu halten. Die Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency http://www.mhra.gov.uk hatte die Absetzung des Medikaments bereits 2005 angekündigt. Details der Studie wurden im British Medical Journal veröffentlicht.

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