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pte20000629009 in Forschung

Satellitenformation wird Weltraumwetter erforschen

Cluster 2 Mission soll erstmals Gesamtbild ermöglichen


Baikonur (pte009/29.06.2000/11:15)

Die ersten in Formation fliegenden Satelliten stehen kurz vor ihrem Start zur Erkundung des Weltraumwetters. http://sci.esa.int/home/clusterii Die Cluster 2 Mission der ESA (European Space Agency) wird sich aus vier Satelliten im erdnahen Weltraum zusammensetzen. Der paarweise Start soll vom Baikonur Space Centre am 12. Juli und 9. August erfolgen. Die ersten Daten werden für Ende Dezember erwartet. Bei Cluster 2 handelt es sich um die Wiederholungsmission von Cluster 1. Der erste Versuch war durch die Explosion der Ariane 5 Trägerrakete gescheitert. Das Weltraumwetter kann Satelliten, Astronauten und sogar Menschen auf der Erde gefährden. Für das Jahr 2000 wird, wie alle elf Jahre, der zyklische Höhepunkt der Sonnenaktivitäten erwartet. Bei der Explosion von Ariane 5 entstand ein Schaden in der Höhe von 450 Millionen Dollar. Die Kosten für die Wiederholungsmission belaufen sich auf 345 Millionen Dollar.

Der ESA-Wissenschaftler Alan Fazakerley erklärt, dass jeder der Satelliten die Anzahl von Partikeln und die Stärke des elektromagnetischen Feldes in seiner unmittelbaren Umgebung messen wird. Die von vier verschiedenen Positionen gewonnenen Daten sollen erstmals ein Gesamtbild ermöglichen. Informationen über die Art der bogen-, tunnel- oder strudelförmigen Bewegung der Partikel werden ebenfalls erwartet. An Bord jedes Satelliten befinden sich elf identische Sets wissenschaftlicher Instrumente, die enthüllen sollen, wie die Gaseruptionen auf der Sonne mit dem Magnetfeld der Erde interagieren. Die Formation wird in einer beinahe vierflächigen Anordnung auf die sonnenzugewandte Seite der Erde ausgerichtet sein. Auf der sonnenabgewandten Seite werden die Satelliten ihre Raketen zünden, um sich rund 6.000 Kilometer von einander zu entfernen. (bbcnews) (Ende)
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