pte20090924033 in Forschung
Rundfunkbranche kämpft um Digitale Dividende
Mobilfunköffnung freien Spektrums wirtschaftlich fragwürdig
Wien (pte033/24.09.2009/13:30)
Die digitale Umstellung des terrestrischen Fernsehens hat als Digitale Dividende frei werdende Sendefreuqenzen mit sich gebracht, an denen die Mobilfunkbranche großes Interesse zeigt. Doch muss eine solche Umwidmung volkswirtschaftlich nicht unbedingt von Vorteil sein. Das zeigt eine heute, Donnerstag, präsentierte Studie von SBR Juconomy Consulting http://www.sbr-net.de im Auftrag der Rundfunkanbieter, Kabelnetzbetreiber und Sekundärnutzer aus dem Bereich Drahtlostechnologie in Österreich. Die Neuvergabe der Frequenzen zwischen 790 und 862 Megahertz an den Mobilfunk habe demnach ein gewaltiges Störpotenzial für andere Anwendungen wie Kabel-TV und die Tontechnik bei Großveranstaltungen - was Migrationskosten für technologische Umstellungen von wenigstens 150 Mio. Euro bedeuten werde. Dem Rundfunk selbst könne die weitere Nutzung der Digitalen Dividende den zukünftigen Ausbau von HD-TV, mobilem TV, DVB-T2 und Programmvielfalt erlauben. Auch der internationale Aspekt des Themas darf der Studie zufolge nicht ignoriert werden.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
