pte20000524010 in Forschung
Roboter erledigen Botengänge in Krankenhäusern
Kommunikation und Befehlseingabe per Stimmausgabe
Fayetteville/Arkansas (pte010/24.05.2000/11:00)
Bis zu 600.000 Dollar sparen mobile Roboter http://www.santel.lu/SANTEL/projects/helpmate.html einem mittelgroßen Krankenhaus - und das nur dadurch, dass sie Botengänge mit Medikamenten und Probenmaterial machen. Manuel Rosetti von der Universität von Arkansas http://www.uark.edu/ hat Mensch und Maschine in einer Computersimulation gegeneinander antreten lassen und herausgefunden, dass die Roboter sich innerhalb zweier Jahre und fünf Monate amortisiert hätten. http://pigtrail.uark.edu/news/2000/may00/robot.htmlBei den Robotern der Marke Helpmate handelt es sich um dienstbare Geister, die vollautomatisch Lasten bewegen, sich auf eingespeicherten Routen durch das Krankenhaus bewegen und per Sensor allen Hindernissen sowie Patienten ausweichen können. Mit den Menschen kommunizieren sie per Stimmausgabe. Einen Nachteil haben sie allerdings: Sie müssen Aufzug fahren. Die Programmierung sichert aber, dass der Roboter dem Menschen den Vortritt lässt.
Um die Praktikabilität der Roboterboten auszuprobieren, hat Rosetti ein komplexes Computermodell geschrieben. Auf der Basis einer Untersuchung der Universität von Virginia aus dem Jahr 1998 startete Rosetti seine Berechnungen. In dem untersuchten Zentrum für Gesundheit und Wissenschaft liefen fünf Menschen umher, um zwischen den 591 Betten mit etwa 454 Patienten Proben und Medikamente hin und her zu tragen. Sie wurden durch sechs Roboter ersetzt. Die 15 Angestellten kosten das Krankenhaus insgesamt 448.228 Dollar pro Jahr, die Maschinen kosten einmalig 612,500 Dollar sowie 154,500 Dollar Unterhaltung pro Jahr. Da scheint Rosetti klar, dass auch auf diesem Sektor die Technik bald mehr Aufgaben übernimmt. (wsa) (Ende)
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