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pte20060216030 in Leben

Rezeptor-Mutation erhöht Risiko für schwere Malaria

Blick auf die Gene überprüft Impfwirkung


Berlin (pte030/16.02.2006/13:50)

Deutsche Wissenschaftler haben entdeckt, dass genetische Varianten im angeborenen Immunsystem für den Verlauf von Malaria verantwortlich sind. Bei Kindern im tropischen Afrika erhöht sich mit dieser Veränderung im Erbgut das Risiko für eine schwere oder sogar tödliche Malaria deutlich. Als Übeltäter dafür identifizierte ein Berliner Forscher-Duo Abweichungen im "toll-like receptor 4" (TLR-4). Normalerweise erkennt TLR-4 bestimmte Erreger und regt das Immunsystem dazu an, diese zu bekämpfen. Wenn aber nur eine einzige Aminosäure vom gewöhnlichen Aufbau des TLR-4 abweicht, ist der Kampf fast verloren: Der Rezeptor erkennt den Malaria-Erreger schlechter, der Körper kann sich weniger wirksam wehren.

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