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pte20000214016 in Leben

Retina-Implantat passt sich Netzhaut an

Uni Münster verzeichnet erste Erfolge mit dem Netzhaut-Mikrochip


Münster (pte016/14.02.2000/11:45)

Den Wissenschaftlern der Klinik für Augenheilkunde ist es nach eigenen Angaben zum ersten Mal gelungen, ein Retina-Implantat auf der Netzhaut so zu verankern, dass es sich mit dem natürlichen Gewebe vertrug. http://medweb.uni-muenster.de/institute/augenheilkunde/retinaimplant/ Dabei seien die sehr empfindlichen Strukturen der Netzhaut erhalten geblieben, hieß es.

Die Forscher haben bei dem neuen Verfahren auf biologische Klebemittel zurückgegriffen. Außerdem nutzten sie mikromechanische Elemente, um das Implantat zu fixieren. (Siehe dazu auch http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=991106009&bold=Retina&wordkind= ) Dank des neuen Verfahrens könnten die Mikrochips dauerhaft mit der Netzhaut verbunden werden. Einzelne Elemente des Implantatsystems seien mit Erfolg getestet worden, hieß es.

Die eingepflanzten Mikrochips sollen in einigen Jahren Blinden wenigstens einen Teil ihrer Sehkraft zurückgeben. Die Menschen könnten Schemen erkennen und sich orientieren. Der Netzhaut-Mikrochip ersetzt die lichtempfindlichen Sehzellen, die verendet sind. Deshalb kommt eine Behandlung nur für Patienten in Frage, die durch eine Erkrankung ihrer Netzhaut erblindet sind oder deren Netzhaut sich altersbedingt verändert hat. (dradio) (Ende)
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