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pte20000208002 in Leben

Reisedirektvertrieb boomt in Deutschland

Internet-User schauen mehr und buchen nicht


Rengsdorf/Hamburg (pte002/08.02.2000/09:00)

Längst sind die Destinationen für urlaubsreife Mitteleuropäer nicht mehr nur in Reisebüros zu buchen: Tankstellen, Supermärkte und Kafferöster, Fernsehstationen und das WWW bieten Reisen an. Zwar interessiert sich fast die Hälfte der Online-User für Reisen, gebucht haben aber nach einer W3B-Studie http://www.w3b.de erst 14 Prozent im Netz.

"In den nächsten Monaten wird der Reisedirektvertrieb einen Boom erleben wie vor Jahren die Last-Minute-Angebote", glaubt Klaus Scheyer von Deutschlands größtem Reisedirektanbieter Berge & Meer http://www.berge-meer.de , der 1999 Zuwachsraten von 22,5 Prozent verbuchen konnte. Der Grund zum Frohlocken, liegt auch darin, dass die diskutierte Beratungsgebühr bei den Reisebüros die Kunden vergräme, meint Scheyer.

Knapp 170.000 Kunden flogen und fuhren mit dem Anbieter im Vorjahr in die Ferien. Viele der Kunden wussten nicht einmal, wer der eigentliche Reiseveranstalter war, da rund 80 Prozent der Reiseangebote über branchenfremde Marken-Partner wie Aral, SAT.1 oder Tchibo, denen man den Außenauftritt überlässt, verkauft wurden. Die Vorteile des Direktvertriebs spürt der Kunde beim Preis. Eine Woche Mallorca gab es für umgerechnet 3.500 Schilling, Florida gab es für knapp 7.000 Schilling. Angeboten werden nur Mittelklasse- und Komforthotels.

Die Veränderung der Vertriebswege bedeutet einen Einschnitt bei den klassischen Reisebüros: "Von den derzeit 15.500 Reisebüros in Deutschland wird nicht einmal die Hälfte überleben" glaubt der Direktvertrieb-Anbieter. Große Chancen sieht Scheyer auch im Reiseverkauf via Internet, auch wenn er zur Zeit noch in den Kinderschuhen stecke.

Nach der W3B-Studie des Beratungsinstituts Fittkau & Maaß http://www.fittkaumaass.de ist die Diskrepanz zwischen dem Surfen und der tatsächlichen Buchung sehr groß: Interesse bestehe bei der Hälfte aller Online-User, aber nur 14 Prozent haben das Angebot der Buchung in Anspruch genommen. Hemmschuh dabei, so die Studie, wären Datenschutz, Datensicherheit und der Online-Zahlungsverkehr. Als sehr ausgeprägt bezeichnete die Studie die Informationswünsche vor einem Reiseantritt: Stadtpläne, Sehenswürdigkeiten und Hotel-Informationen werden über das Internet besorgt.

Zwei Prozent der Pauschalreisen werden in Deutschland über das Online-Netz verkauft, aber in den kommenden zehn Jahren werde sich das gravierend ändern, glaubt Scheyer. Gesucht seien im Internet zur Zeit vor allem preiswerte Schnäppchenreisen, da bei einem Superpreis die geringste Berührungsangst des Publikums vorherrsche, glaubt Scheyer.(pte) (Ende)
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