pte20051109013 in Leben
Rauchen verdoppelt das Risiko vom posttraumatischem Stress
Studie analysiert Gesundheitsakten von Vietnamsoldaten
Cambridge (pte013/09.11.2005/09:15)
Raucher leiden zwei Mal so wahrscheinlich ein posttraumatisches Stresssyndrom (PTSD) als Nichtraucher. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Harvard School of Public Health http://www.hsph.harvard.edu gekommen, an der Zwillinge teilnahmen, die als Soldaten dienten. Es wird geschätzt, dass mach einem schweren Trauma rund ein Drittel der Menschen an einem posttraumatischem Stresssyndrom leiden. Dabei handelt es sich um eine Geisteskrankheit, die durch Angstgefühle, erneutem Durchleben der Stresssituationen und Panikattacken gekennzeichnet ist. Nikotinabhängigkeit wurde bereits in der Vergangenheit mit PTSD in Zusammenhang gebracht. Die genaue Beschaffenheit dieses Zusammenhanges war bisher jedoch unbekannt. Die aktuelle Studie belegt, dass Rauchen zu den entscheidenden Risikofaktoren gehört, die Menschen für PTSD prädisponieren. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in den Archives of General Psychiatry http://archpsyc.ama-assn.org veröffentlicht.
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