pte20001214052 in Leben
Rätsel um Hopfield/Brody-Maus gelöst
Forscherteam der Universität Cambridge entschlüsselt Spracherkennungsfähigkeiten der "Mus silicium"
Cambridge (pte052/14.12.2000/16:53)
Ein eher kurioser Wettbewerb mit ernstem wissenschaftlichem Hintergrund ist heute, Donnerstag, zu Ende gegangen. Eine Gruppe von Physikern der Universität Cambridge http://wol.ra.phy.cam.ac.uk/mackay/HBMouse.html hat das Rätsel um die Spracherkennungsfähigkeiten der "Siliziummaus" (Mus silicium) entschlüsselt. Dabei handelt es sich um ein aus rund 1.000 "Neuronen" zusammengesetztes künstliches Gehirn, das die Neurobiologen John Hopfield und Carlos Brody entwickelt hatten. Die Wissenschaftler hatten im Mai dieses Jahres dazu aufgerufen, Vorschläge auszuarbeiten, wie ihr neuronales Netzwerk es schafft, eine Reihe von gesprochenen Wörtern - nämlich die Zahlen Eins bis Zehn - voneinander zu unterscheiden, oder aber eine andere Methode vorzuschlagen, mit der ein neuronales Netz dieselbe Leistung erbringen kann. Die Gewinner erhalten jeweils 500 Dollar in bar sowie einen Handheld-Computer.
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