pte20000312004 in Leben
Produktion von synthetischer Galantamine bald europaweit zugelassen
Sanochemia erzielt Kursanstieg nach Erstzulassung von Reminyl
Wien/Frankfurt (pte004/12.03.2000/10:15)
Mit einem Kurs von 91,90 Euro und damit einem Plus von 48,23 Prozent im Vergleich zum Freitag der Vorwoche startete die Aktie der Sanochemia Pharmazeutika AG diese Woche. Grund für den Kurssprung war die Mitteilung, dass Reminyl, ein Arzneimittel zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit, die Erstzulassung in Schweden erhalten hat. Nun wird Reminyl im Rahmen des gegenseitigen Anerkennungsverfahren (MRP) in der gesamten EU zur Zulassung eingereicht.Nach einer sehr volatilen Woche, in der der Kurs bis auf 70 Euro gesunken ist, konnte die Sanochemia-Aktie am Freitag mit einem Schlusskurs von 83,50 Euro ins Wochenende gehen. Die Wiener Sanochemia Pharmazeutika AG wird die Planzahlen nach der Zulassung des Alzheimer-Medikaments Reminyl mit dem Wirkstoff Galantamine in Schweden nicht erhöhen. Die Zulassung sei absehbar gewesen, betonte eine Sprecherin des Unternehmens.
Eine Umsatzsteigerung von rund sieben Mio Euro im Jahr 2000 auf rund 50 Mio Euro im Jahr 2005 erwarten die Analysten der Westdeutschen Landesbank für den Wirkstoff "Galantamine" im neuen Alzheimer-Medikament Reminyl. Die Synthese von Galantamine wurde vom österreichischen Pharmaunternehmen Sanochemia Pharmazeutika AG, das am Neuen Markt in Frankfurt notiert, entwickelt und patentiert.
Dem neuen Medikament werden von der Fachwelt beste Chancen bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugebilligt. Als Kooperationspartner von Sanochemia wurden die internationalen Pharmakonzerne Janssen Cilag (ein Tochterunternehmen von Johnson & Johnson) und Shire Pharmaceuticals Group plc für den weltweiten Vertrieb gewonnen.
Das natürliche Galantamine - ursprünglich aus den Blättern und Wurzeln des kaukasischen Schneeglöckchens gewonnen - kann die Versorgung des internationalen Pharmamarktes mit Galantamine zu marktfähigen Preisen nicht mehr gewährleisten. Die Forschung der österreichischen Firma Sanochemia hat ein chemisches Syntheseverfahren entwickelt, das nun Galantamine dem Patienten in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stellt. Das Synthesepatent ist für Sanochemia je nach Absatzgebiet bis über das Jahr 2014 hinaus gesichert. http://www.sanochemia.at (Ende)
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