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pte20230509023 Medien/Kommunikation, Medizin/Wellness

Postings zur Ernährung schaden der Jugend

Mehr als 70 Prozent schauen sich entsprechende "Ratschläge" in den sozialen Medien an


Soziale Medien: Permanenter Strom an Informationen nicht immer gut (Foto: pixabay.com, Edar)
Soziale Medien: Permanenter Strom an Informationen nicht immer gut (Foto: pixabay.com, Edar)

Kingston (pte023/09.05.2023/13:30)

Soziale Medien und darüber verbreitete Infos zu Gesundheit, Sport und Ernährung sind laut einer Studie von URI Nutrition gerade für junge Menschen sehr schädlich. Studienautorin Emma Cotter nach verfügen viele dieser Inhalte nicht über entsprechende wissenschaftliche Grundlagen. Trotzdem beeinflussen sie sehr viele Menschen und führen zum Beispiel dazu, dass bestimmte Lebensmittel hinzugefügt und andere wiederum weggelassen werden.

"What I Eat in a Day"-Unsinn

Es gibt laut der Studienautorin eine Vielzahl an Postings, die sich damit beschäftigen, was jemand an einem Tag zu sich nimmt. Zusätzlich wird eine Vielzahl von Getränken und Produkten vermarktet. Das geschieht laut Cotter jedoch, ohne die entsprechenden Informationen zur Verfügung zu stellen. Für die Studie hat sie 100 Studenten ihrer Fachrichtung befragt - und zwar dazu, wie sie im ersten Studienjahr soziale Medien und vor allem Postings zu Lebensmitteln, Ernährung und Sport wahrgenommen haben.

Cotter hat herausgefunden, dass Sportarten, Ernährung und Fitness zu den häufigsten in den sozialen Medien gesuchten Themen gehören. Mehr als 70 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich regelmäßig Ernährungsthemen in ihrem Newsfeed ansehen, auf Ratschläge zur Ernährungsumstellung gehört haben und sich Videos wie "What I Eat in a Day" konsumierten. Diese stammen von Influencern, die oft nur wenig darüber wissen, was sie da gerade bewerben oder eben auch nicht.

Zudem werden Social-Media-Stars häufig dafür bezahlt, dass sie entsprechende Ratschläge verbreiten. Es gibt laut Cotter zahlreiche Fitness-Trends, die dann auch Trends bei der Ernährung entsprechen. Dazu gehören Ratschläge, etwas Bestimmtes zu essen, um ein entsprechendes Aussehen zu erzielten. Das gilt allerdings auch für die Vermeidung bestimmter Lebensmittel. Dies könne eine Gefahr für den Körper und die Psyche bedeuten, da es beim Essen und der Auswahl der Lebensmittel viel Scham und Schuldgefühle gebe.

Viele fragwürdige "Ratschläge"

Cotters Mentorin Amanda Missimer nach können durchaus auch Postings, die an der Oberfläche positive Ratschläge zu geben scheinen, wie zum Beispiel bei Alternativen zur Befriedigung der inneren Naschkatze, körperlich und psychisch schädlich sein. Dazu gehören Diäten wie Paleo oder Keto, die zwar positive Auswirkungen zu haben scheinen, aber dem Körper entscheidende Nährstoffe entziehen können. Laut der Experten gibt es keine Diät, die für alle Menschen passend ist.

Ein Vergleich mit dem, was ein anderer Mensch braucht und isst, liefert der Expertin nach keine wichtigen Infos darüber, was man selbst essen sollte. "Gerade Mode-Erscheinungen werden in diesem Bereich in einem alarmierenden Umfang gepostet", so Missimer. Das Folgen derartiger Influencer könne zu psychischem Stress führen. Dazu kommen noch die Schuldgefühle, weil man es nicht geschafft hat, die strengen Vorgaben zu erfüllen, heißt es.

Diese Gefühle verschwinden allerdings nicht sofort wieder. 58 Prozent der Befragten erinnern sich häufig oder manchmal an Postings zur Ernährung, die sie während des Tages gesehen haben. Mehr als die Hälfte findet sich in der Lage wieder, dass sie ihre Ernährung mit jener der Influencer vergleichen. Rund die Hälfte der Studenten sagt, dass sie daher auf Lebensmittel verzichten oder neue zu ihrer Ernährung hinzufügen. 48 Prozent hatten zudem das Gefühl, dass sie in Hinblick auf ihre Lebensmittelauswahl beurteilt oder kritisiert werden.

(Ende)
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