pte20000206014 in Forschung
Playstation 2: Gefahr für PC-Hersteller?
Neue Konsole besticht durch Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit
Berlin/New York (pte014/06.02.2000/14:32)
Mikroprozessor-Ingenieure, Analysten und Journalisten in den USA führen derzeit heiße Diskussionen über Sonys PlayStation 2 Konsole. http://www.playstation.com/news/ps2.asp Der Emotion Engine Prozessor der 400 Dollar teuren Konsole soll nämlich eine Rechenleistung ermöglichen, die im PC-Markt bisher ihresgleichen sucht: MicroDesign Resources berichtet, die mit 300 MHz getaktete Emotion Engine bietet eine Rechenleistung von 6,2 Gigaflops http://www.netlexikon.de/query;q=FLOPS und schafft damit knapp zweimal so viel als ein 733 MHz Pentium III und sogar 15 mal mehr als ein 400 MHz Celeron.Bereits seit letztem Jahr machen sich Hersteller von PC-Grafikchips, darunter auch Nvidia, ernsthafte Gedanken, ob sie in nächster Zeit Grafikprozessoren liefern können, die wie die Emotion Engine 75 Millionen 3D-Transformationen pro Sekunde bei 2,4 Milliarden Pixeln/Sekunde verarbeiten können. Selbst Nvidias GeForce256 ist davon in der derzeitigen Version weit entfernt. Doch noch demonstriert Sony die Playstation 2 nur hinter verschlossenen Türen. Wie groß Sonys Vorsprung wirklich ist, steht daher noch nicht fest.
Die im März in Japan auf den Markt kommende und von Sony und Toshiba entwickelte "DVD-3D-Superkonsole" wird für 400 Dollar zwar unter Preis verkauft, doch dank Internet, Onlinespielen und sonstigen Extras wird Sony das leicht kompensieren können. Langsam fängt die PC-Industrie an, die Playstation 2 als Bedrohung anzusehen, denn im Gegensatz zu preiswerten PC-Einstiegssystemen kann die Konsole neben ihrer höheren Leistung durch einfache Bedienung überzeugen, bietet DVD- und Breitband-Fähigkeiten und ist damit auch ideal als Netz- und Familiencomputer einsetzbar. Hintergrund: http://www.playstation.com/news/press_example.asp?ReleaseID=9537 (newsboard) (Ende)
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