pte20000509019 in Leben
Placebo-Spritzen wirken besser als Tabletten
Injezierte Scheinmedikamente mindern Beschwerden
Neu Isenburg (pte019/09.05.2000/11:30)
Scheinmedikamente, so genannte Placebos, wirken besonders gut, wenn der Arzt sie dem Patienten spritzt. Tabletten haben eine etwas geringere "Heilkraft", wie niederländische Wissenschaftler bei Migräne-Patienten herausfanden. Laut Angaben der "Ärzte Zeitung" (Neu Isenburg) http://www.aerztezeitung.de/ vom Montag sprachen auf eine Placebo-Injektion unter die Haut 32,5 Prozent der Patienten an. Ihre zunächst schweren bis mittelgradigen Kopfschmerzen waren zwei Stunden nach der Behandlung verschwunden oder höchstens noch milde. Eine Tablette hatte dagegen nur bei 25,7 Prozent diesen Effekt.Die Wissenschaftler hatte in einer Meta-Analyse 22 entsprechende Studien ausgewertet und zusammengefasst. Keine Auswirkung hatte es laut Analyse, ob die Placebo-Therapie in der Klinik oder zu Hause stattfand. Die Original-Veröffentlichung ist in der Fachzeitschrift "Journal Of Neurology" http://jnnp.bmjjournals.com/ (Bd. 247, S. 183) erschienen. (LifeScience) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | rh |
| Tel.: | 01/406 15 22-0 |
| E-Mail: | redaktion@pressetext.at |
| Website: | pressetext.at |
