pte20000221012 in Leben
Piloten leiden vermehrt an Hautkrebs
Studie macht Durchquerung verschiedener Zeitzonen dafür verantwortlich
Reykjavik/Island (pte012/21.02.2000/11:30)
Die Erkrankungsrate bei Piloten sei zehn Mal höher als in der Normalbevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommen Mediziner der Universität Reykjavik http://www.rhi.hi.is/ in einer neuen Studie, die im Fachmagazin "Occupational and Environmental Medicine" veröffentlicht wurde. Die isländischen Forscher werteten Daten von über 450 Piloten aus. Als häufigste Krebsform ermittelten die Mediziner "Maligne Melanome", auch Schwarzer Hautkrebs genannt.Das Risiko dafür steigt offenbar mit der Länge der Flugstrecke. Bei Piloten, die fünf oder mehr Zeitzonen durchquerten, sei es sogar 25fach erhöht, so die Studienautoren. Wie sie weiter schreiben, lag die Strahlenbelastung im Cockpit durchweg in einem Bereich, der als gesundheitlich unbedenklich gilt. Die Mediziner vermuten, dass bei Langstrecken-Piloten Störungen der biologischen Uhr eine besondere Rolle spielen könnten - etwa durch Veränderungen im Haushalt des Hormons Melatonin. (dradio) (Ende)
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