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pte20000811035 in Leben

Pestizide töten Hummer-Population in Neu-England

West-Nile-Virus erhöht den Einsatz von Insektiziden dramatisch


Stamford (pte035/11.08.2000/17:15)

Der vermehrte Einsatz von Pestiziden im Bundesstaat New York hat im Long Island Sound verheerende Auswirkungen auf die Hummer-Population: 95 Prozent der Tiere sind, so das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com , an den Folgen von Vergiftungen verendet.

Einst war der Hummerfang ein blühender Industriezweig entlang des 190 Kilometer langen Long Island Sound, der von New York bis Connecticut reicht. Doch seit es in New York wegen des West Nile Virus Alarm gab und der Einsatz von Insektiziden sprunghaft anstieg, befinden sich in den Hummerreusen nur noch tote oder sterbende Hummer. John Makowski, ein ehemaliger Hummerfischer aus Rowayton, Connecticut, berichtete, dass er in den 40 Jahren seiner Tätigkeit noch nie ein solches Massensterben von Hummern gesehen hätte.

Wissenschaftler fanden auch den Beweis: Das in den Insektiziden enthaltene Pyrethroid, tötet nicht nur Insekten, sondern auch die mit den Insekten verwandten Crustacaen, zu denen Krebse und auch der Hummer zählen. "Wenn dieser Stoff ins Wasser kommt, tötet er alle Lebewesen. Das ist auch ein Grund, warum dieser Stoff in Großbritannien verboten ist", sagt Richard Bromilow, Forscher am britischen Institute of Arable Crops in Rothamstead.

Derzeit streiten sich noch zwei Expertengruppen, ob das Insektizid selbst oder ein Parasit, der das durch Pestizide geschwächte Immunsystem der Tiere befallen hat, ausschlaggebend für das Massensterben sein könnten. Die amerikanische Umweltbehörde EPA hat ausgerechnet, dass sich die Hummerbestände erst in zehn Jahren wieder erholen können. Bis dahin werden sich jedoch hunderte Hummerfischer einen neuen Job suchen müssen.
Weitere Informationen: http://www.newscientist.com/news/news_225127.html (Ende)
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