pte20000221020 in Forschung
PCpro: Spracherkennung im Langzeittest
Hohe Erkennungsrate bei Politik, Wirtschaft und Finanzen
Hamburg (pte020/21.02.2000/13:59)
PC Professionell unterzog vier Spracherkennungsprogramme einem Vergleichstest. Dabei mussten Naturally Speaking Preferred von Dragon Systems, Freespeech 2000 von Philips, Voice Xpress Professional von Lernout und Hauspie und Viavoice Pro Millennium von IBM ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. http://www.zdnet.de/produkte/artikel/sw/200003/speech01_00-wc.htmlDie PCpro-Tester arbeiten über Wochen hinweg täglich mit den Produkten. Sie diktieren und formatieren Texte, korrigieren Fehler, versenden E-Mails oder surfen im Internet. Für die Ermittlung der Erkennungsrate hat PC Professionell ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Leistung der Programme absolut zuverlässig vergleichen lässt.
Die im PCpro-Test verwendeten Texte decken ein breites Themenspektrum ab: von Computernews über Politik- und Wirtschaftstexte bis hin zu Texten über soziale Themen oder privaten Mails. Die Ergebnisse zeigen deutlich, wo die Stärken und Schwächen liegen: Verblüffend gut arbeiten alle Programme bei Texten zu den Themen Politik, Wirtschaft oder Finanzen.
Im Langzeittest zeigt sich, dass die Programme auf ganz unterschiedliche Weise lernen. So bietet beispielsweise das Programm von Dragon Systems eine sehr gute Ersterkennungsrate, verbessert sich danach aber nur noch wenig. Freespeech 2000 und Voice Xpress dagegen sind beim ersten Diktat eher schwach, lernen aber rasant. Das IBM-Programm verbessert sich langsam, lernt aber selbst nach einigen Wochen noch kräftig dazu.
Bei der Gesamtwertung lieferten sich die Spracherkennungen von Dragon Systems und IBM ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Naturally Speaking überzeugt vor allem durch die besten Ersterkennungsraten. Mit 93,9 Prozent setzt sich das Programm deutlich vom Rest des Testfelds ab. Auch aufgrund seines durchdachten Bedienkonzepts erhält das Produkt von Dragon Systems die "Empfehlung der Redaktion". Kein anderes Programm lässt sich so intuitiv und komfortabel bedienen. In der Steuerung des Desktops und der Anwendungen erweisen sich beide Spracherkennungen als ebenbürtig. Lediglich in puncto Ausstattung ist Naturally Speaking weniger gut ausgerüstet als die Konkurrenz und verzichtet zum Beispiel auf Navigationsmakros oder einen Fachwortschatz. (zdnet) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | ht |
| Tel.: | 01/406 15 22-0 |
| E-Mail: | redaktion@pressetext.at |
| Website: | pressetext.at |
