pte20090810003 in Leben
Ostteil des Aralsees vor völliger Austrocknung
Keine Hoffnung auf rechtzeitige Gegenmaßnahmen in Usbekistan
Osnabrück (pte003/10.08.2009/06:10)
Der zentralasiatische Aralsee stirbt weiter einen Tod auf Raten. Allein seit 2006 hat das flächenmäßig größte östliche Fragment des Sees über 80 Prozent seines Wassers verloren. Das zeigen aktuelle Satellitenbilder der NASA-Erdbeobachtung http://earthobservatory.nasa.gov . Der Wasserspiegel des Aralsees ist aufgrund der Ableitung der Zuflüsse für die Landwirtschaft schon seit den 1960er Jahren ständig gesunken, was das phasenweise Zersplittern des einst viertgrößten Süßwassersees der Erde und sein allmähliches Verschwinden zur Folge hatte. Man rechnet heute damit, dass der See 2020 mit Ausnahme des Nordteils völlig verschwunden sein wird. Dadurch verschärfen sich ökologische, jedoch auch wirtschaftliche und gesundheitliche Probleme der Anrainerstaaten Kasachstan und Usbekistan weiter.
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