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pte20000321013 in Forschung

Optische Überwachung sichert Gefahrenzonen

Neues Verfahren nutzt Fuzzyalgorithmen


Hannover/Chemnitz (pte013/21.03.2000/11:15)

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) http://www.iwu.fhg.de/ in Chemnitz hat ein neuartiges Verfahren für die optische Überwachung entwickelt, das nun auf der Hannover Messe Industrie 2000 http://www.hannovermesse.de/index_d.html am Stand der Fraunhofer-Allianz Vision http://vision.fhg.de erstmals vorgestellt wird. Demonstriert wird die Überwachung des Gefahrraums einer Biege- und Umformmaschine.

Die optische Überwachung ist ein sehr junges Gebiet der Industriellen Bildverarbeitung. Sie beschäftigt sich mit der Erkennung, Verfolgung und Identifikation beliebiger Objekte in den verschiedensten Umgebungen. Anwendungsgebiete sind unter anderem die Überwachung von Sicherheitsanforderungen, auch zum Schutz von Personen, die Kontrolle von Produktionsabläufen, z.B. zur Kollisionsvermeidung, und vieles mehr.

Zur Lösung der sehr vielfältigen und komplexen Aufgabenstellungen werden neben Verfahren der Echtzeitbildfolgenauswertung auch Fuzzyalgorithmen eingesetzt. Dadurch kann sich das System selbständig an sich verändernde Umgebungsbedingungen anpassen und ist bis zu einem gewissen Grad lernfähig. Beim Aufbau des Systems wird ausschließlich kommerziell verfügbare Hardware wie z.B. Standard CCD-Kameras verwendet. Durch die Gestaltung von offenen Schnittstellen ist die Kopplung mit allen üblichen Maschinensteuerungen möglich.

Die Vorteile dieses neuartigen Überwachungssystems im Vergleich zu herkömmlicher Sicherheitstechnik liegen vor allem in der hohen Flexibilität und Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten, die sich durch einfache und vielfältige Konfigurationen hinsichtlich der Ausdehnung des überwachten Raumes sowie der erreichbaren Genauigkeit ergeben. Prinzipiell neu ist die Möglichkeit, Objekte, über die ein bestimmtes Vorwissen vorliegt, zu identifizieren und voneinander zu unterscheiden, wozu bisherige Systeme grundsätzlich nicht in der Lage waren. Das System kann auch besonders interessante Bildszenen archivieren. Informationen: Regina Fischer, Fraunhofer-Allianz Vision, E-Mail: vision@fhg.de (idw) (Ende)
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