pte20000913062 in Leben
Online-Stimmzettel für Szenegänger
"Party-People" werden zum Abstimmen per Mail und Homepage verlockt
Zürich (pte062/13.09.2000/18:08)
In der Party- und Technoszene, in Kunstkreisen und im urbanen Bankmilieu zirkuliert ein Mail, das zum Abstimmen aufruft. In Szenenlokalen findet man ab dem 15. September Tischsets und Rechnungsfolder, die gegen die 18 Prozent-Initiative werben.Hinter diesem Projekt steht einerseits eine neue Generation von Gastrounternehmern und andererseits VOTEZ http://www.votez.ch , eine Zürcher Gruppe von Webworkern, Designern und Journalisten, die einen Abstimmungsservice per Mail und Website anbietet.
Im Mail sind Informationen und Empfehlungen zur Abstimmung enthalten. Auf der Homepage sind die Informationen ausführlicher aufgeführt und es gibt auch einen abonnierbaren Dienst, der am Tag, an dem man das Abstimmungsmaterial erhält, direkt per Mail Informationen sendet. Längerfristig ist ein Abstimmungserinnerungsservice per SMS geplant.
Zielpublikum dieses Services sollen die stimmabstinenten jungen, urbanen Staatsbürger sein, die sich nicht mit den traditionellen Parteien identifizieren können und die gegenüber dem Politikbetrieb gleichgültig verhalten.
VOTEZ bezeichnet sich politisch als modern, urban, hedonistisch und komplex. Abgestimmt wird am 24. September 2000 gegen die SVP bei der 18 Prozent-Initiative, aber auch gegen die SP, die gegen längere Ladenöffnungszeiten ist.
Hauptinitianten sind Viola Zimmermann, Grafikerin, DJ und Untergrundparty-Organisatorin und der Journalist Thomas Haemmerli. Stefan Tamo (Restaurant Josef, Primitivo Letten) koordiniert die Szenegastronomen. (Ende)
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