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pte20000326008 in Leben

Online-Bildung durch Werbung finanziert

"eduCommerce" stellt traditionelle Bildungskonzepte auf den Kopf


New York (pte008/26.03.2000/12:21)

Die nächste Marketing-Welle im Internet könnte "eduCommerce" heißen, ein Konzept, das Online-Seminare mit Werbung verbindet. Einige Unternehmen, die sich dem eduCommerce verschrieben haben, gibt es bereits, z.B. "notHarvard.com", "Learn2.com", http://www.learn2.com "Smart Planet" und "Hungry Minds". http://www.hungryminds.com NotHarvard.com-Gründer Michael Rosenfelt sagt, sein Unternehmen biete Studenten einfach eine zusätzliche Bildungsoption und sei nicht darauf ausgelegt, traditionelle Lehr-Methoden zu ersetzen. http://www.notharvard.com/

Chris Dobbow, Chef von Smart Planet, http://www.smartplanet.com meint, die eduCommerce-Idee sei lebensfähig, solange die Anbieter es vermeiden, "akademische Infomercials" zu kreieren. Seine Firma erlaubt Werbung nur auf den Einstiegsseiten, verbietet sie aber auf den Seiten der Kurse. Viele Bildungsoffizielle sind skeptisch und kritisieren, dass der eduCommerce-Idee ein wahrer erzieherischer Anspruch fehlt.

William L. Rukeyser, Direktor des gemeinnützigen Vereins "Learning in the Real World", fragt sich, ob die Nutzer begreifen werden, dass eduCommerce-Sites zuallererst Werbung sind und erst in zweiter Linie Bildung bieten. http://www.realworld.org/ Rukeyser glaubt, die Begriffe "Bildung" und "Kurse" könnten im Zusammenhang mit solchen Angeboten täuschen. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass eduCommerce-Sites irgendwann den Online-Bildungsmarkt komplett dominieren werden, sehen sich viele Colleges und Universitäten harter Konkurrenz durch neu entstehende Mischformen ausgesetzt, die ihre Seminare häufig kostenfrei anbieten und ihre Einkünfte durch Werbung erzielen. (NYTimes/stern) (Ende)
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