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pte20000627007 in Leben

Oberflächenbehandlung reduziert Entzündungen bei Implantaten

Vorteile vor allem bei Gefäßprothesen erwartet


St. Louis (pte007/27.06.2000/10:30)

Wissenschaftler von MetaPhore Pharmaceuticals http://www.metaphore.com haben eine entzündungshemmende Oberflächenbehandlung für biomedizinische Implantate entwickelt. Profitieren werden vor allem Patienten mit Gefäßprothesen, die nach der Implantierung oft mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Die Oberflächen von den verbreiteten Materialien Polyäthylen, Polyetherurethan und Tantal wurden derart behandelt, dass sie die permanente Aufbringung einer neuen Klasse von entzündungshemmenden Medikamenten ermöglichten.

Anschließend wurden die Materialien in ein Rattenmodell implantiert. Die folgende Untersuchung des Gewebes rund um die Implantate ergab eine drastische Verringerung der akuten und chronischen Entzündungen, einen starken Vermeidungseffekt in Matrixproduktion und Fibrose an der Oberfläche des Implantats und einen schützenden Effekt hinsichtlich des Abbaus von Polyetherurethan.

Kishore Udipi von MetaPhore erklärt, dass diese Ergebnisse erstmals eine entzündungshemmende Oberflächenbehandlung für biomedizinische Implantate beschrieben. Die neue Klasse entzündungshemmender Medikamente simuliert das natürlich vorkommende Enzym Superoxid Dismutase (SOD). SOD bekämpft normalerweise die von den weißen Blutkörperchen als Abstoßungsreaktion gegen das Implantat gebildeten Superoxidionen. Im Gegensatz zum natürlichen SOD ist seine Nachbildung durch ein geringes molekulares Gewicht, hohe Stabilität und hohe Hitzbeständigkeit für die schützende Oberflächenbehandlung von Biomaterialien sehr gut geeignet. Bei der in der Forschung eingesetzten Nachbildung handelt es sich nicht um ein natürliches Protein, sondern um eine eigens hergestellte Manganverbindung. Die Forschungsergebnisse wurden im Journal of Biomedical Materials Research http://www.interscience.wiley.com/jpages/0021-9304 publiziert. (eurekalert) (Ende)
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