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Nur Hälfte der Tinder-Nutzer hatte schon Date

Trotz Vielzahl von Matches keine Begegnungen - Frauen gehen allerdings öfter zu Verabredungen


Einsamkeit: kaum reale Dates bei Tinder-Usern (Foto: pixabay.com, nastya_gepp)
Einsamkeit: kaum reale Dates bei Tinder-Usern (Foto: pixabay.com, nastya_gepp)

Trondheim (pte019/28.11.2019/11:30) - Die Hälfte der Nutzer der Dating-App Tinder http://tinder.com hatte noch nie ein Date von Angesicht zu Angesicht, obwohl sie oft hunderte von Matches haben. Es ist auch schwer, auf der App eine ernsthafte Beziehung zu finden, da weniger als ein Viertel der User danach suchen, wie eine Studie der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens http://ntnu.edu zeigt.

"Ändert nicht das Umwerben"

Studienleiter Trond Viggo Grøntvedt zufolge hat Tinder einen geringeren Einfluss auf Beziehungen und Dating als gedacht. "Tinder wird nicht die grundlegenden Regeln des Umwerbens ändern. Es gibt immer noch vergleichbare Muster zu vorher, sie finden nur in einem neuen Gebiet statt", so der Wissenschaftler.

Grøntvedt und sein Team haben 269 Studenten, die alle auf Tinder aktiv sind, nach ihrer Anzahl von Matches befragt und wie viele sie davon tatsächlich getroffen haben. 60 Prozent der Studienteilnehmer waren Frauen. Die Männer hatten im Durchschnitt 111 Matches, Frauen 124. Jedoch hatte nur etwa die Hälfte tatsächliche Verabredungen mit Matches. Von den Befragten, die auf Dates gegangen sind, haben die Männer durchschnittlich 1,9 Matches getroffen, die Frauen 2,2.

Nur selten sexuelle Begegnung

Die Forscher fragten auch, ob Tinder-Matches zu sexueller Aktivität führten. Für 80 Prozent der Befragten war das nicht der Fall, 13 Prozent haben jeweils eine sexuelle Erfahrung über die App gemacht, nur drei Prozent hatten zwei und vier Prozent hatten mehr als zwei. Dabei nutzt lediglich einer von vier Befragten Tinder, um eine ernsthafte Beziehung zu finden.

Laut Tinder wurden auf der App seit ihrer Entstehung insgesamt 30 Mrd. Matches gefunden. Jeden Tag würden weitere 26 Mio. Matches dazukommen. Der Studie zufolge haben diese allerdings in der Realität wenig Bedeutung, da nur selten eine tatsächliche Begegnung darauf folgt.

(Ende)
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