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pte20000602011 in Leben

Nicht-invasiver Test ersetzt Katheter-Untersuchungen

Verengte Herz-Arterien ohne Eingriff erkennen


Winston-Salem (pte011/02.06.2000/11:00)

Die Anwendung einer bekannten Technologie auf ein neues Gebiet lässt Herzpatienten hoffen: Anstelle von Kathetern, die die Mediziner in ihren Blutgefäßen umherschieben, reicht offenbar auch ein nicht-invasiver Test. Die so genannte Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT), die üblicherweise Tumore oder innere Blutungen sichtbar macht, entdeckt zuverlässig auch Verengungen der Herz-Arterien. Dies berichten US-Wissenschaftler im Fachblatt Circulation. MRT arbeitet ambulant mit magnetischen Feldern und Radiowellen, nach etwa einer Stunde im Gerät können die Patienten wieder nach Hause gehen. http://www.wfubmc.edu/cgi-bin/newsEdit2/viewNews.cgi?article=959085169&Department=LeadingServicesHomePage

Ein Forscherteam des Wake Forest University Baptist Medical Center (WFUBMC) http://www.wfubmc.edu/ und des Southwestern Medical Center der University of Texas http://www.swmed.edu testeten die Methode an Patienten, die nach einer Arterien-Erweiterung erneut über Beschwerden klagten. "Bei etwa einem Drittel der Menschen werden sich die Blutgefäße innerhalb von sechs Monaten nach einer Arterienerweiterung wieder verengen", erklärt Greg Hundley, WFUBMC-Professor für Kardiologie und Radiologie. "Eine einfache, nicht-invasive Methode zur Hand zu haben, um diese Patienten zu identifizieren, wäre extrem hilfreich." Im Vergleich mit der herkömmlichen Katheter-und-Kontrastmittel-Methode schnitt MRT erfolgreich ab: Beide Varianten entdeckten alle Verengungen und Blockaden, die die Blutgefäße um 70 Prozent oder mehr behinderten. Dies ist die Grenze, die normalerweise einen Eingriff erfordert.

Beim MRT-Test wird zunächst der Blutfluss im Ruhezustand gemessen. Nach Einnahme eines Medikaments, das den Herzschlag bis kurz vor die Kapazitätsgrenze beschleunigt, wird erneut gemessen. Steigert sich der Blutfluss nicht entsprechend dem Herzschlag, können die Mediziner auf drohende Erkrankungen schließen. "Dies bringt uns einem nicht-invasiven Test für Herzerkrankungen näher", berichtet Kerry Link, ebenfalls Professor für Kardiologie und Radiologie. "In dieser Studie haben wir die Technologie an Patienten mit wiederverengten Arterien erprobt. Doch sie kann ebenso bei scheinbar gesunden Menschen eingesetzt werden, um Gefäßerkrankungen zu erkennen, bevor es zum Herzinfarkt oder Angina pectoris kommt." (wsa) (Ende)
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