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pte20000211020 in Leben

Nicht die Hantel sondern Gen macht den Mann zum Herkules

Erbgut entscheidet über Muskelkraft und Muskelmasse


London (pte) (pte020/11.02.2000/11:45)

Wer trotz Hanteltraining nicht zum Herkules wird, kann dafür jetzt möglicherweise eins seiner Gene verantwortlich machen. Britische Wissenschaftler berichten im Fachjournal Nature (Bd. 403, S. 614) http://www.nature.com vom Donnerstag, dass ein kleiner Unterschied im Erbgut Einfluss darauf hat, wie sich sportliche Übungen auf die Muskulatur auswirken. http://news.bbc.co.uk/hi/english/sci/tech/default.htm

Die Forscher untersuchten Rekruten vor und nach einem 11-wöchigen Fitnesstraining. Bei denjenigen mit einer längeren Variante eines Gens, das den Bauplan für ein so genanntes "Angiotensin-converting Enzyme" (ACE) liefert, zeigte das Training mehr Wirkung: Ihre Muskeln arbeiteten deutlich effektiver als zuvor. Sie benötigten für die erhöhte Leistung verhältnismäßig wenig Energie. Bei Versuchspersonen mit einem kürzeren ACE-Gen blieb diese Effizienzsteigerung aus. Auf die Fitness untrainierter Personen wirkt sich die beiden Formen des ACE-Gens dagegen nicht aus, schreibt das Team um Hugh Montgomery vom Rayne Institut in London.

Noch ist unklar, wie die unterschiedlichen Gen-Varianten die Muskulatur während der Leibesübungen verändern. Möglicherweise, so spekulieren die Forscher, wachsen unter dem Einfluss des "Sportler- Gens" mehr so genannte langsam-zuckende Muskelfasern heran. Sie arbeiten bei langsamen Kontraktionen effektiver als schnelle Fasern.

Ihre Ergebnisse könnten nicht nur für Athleten interessant sein, betonen die Wissenschaftler. Auch der Verlauf von Herz-Kreislauf- Erkrankungen wird möglicherweise durch die ACE-Varianten beeinflusst. So kann es bei einem Herzinfarkt ein bedeutender Vorteil sein, wenn die Herzmuskelzellen auch bei verringerter Energiezufuhr leistungsfähig blieben. (LifeScience, BBC) (Ende)
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