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pte20000804006 in Leben

Neues Kontrastmittel für MRT-Untersuchungen entwickelt

Auch für Herzkranzgefäß-Diagnostik geeignet


Berlin (pte006/04.08.2000/10:15)

Ein neuartiges Kontrastmittel zur Untersuchung von Blutgefäßen mit der sogenannten Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist am "Institut für Radiologie" der Berliner Charité http://www.ukrv.de/mediamed/ in Kooperation mit der Firma Ferropharm entwickelt worden. Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ist ein Untersuchungsverfahren zur Darstellung von Geweben, das ohne ionisierende Strahlen auskommt.

Die Bildgebung beruht auf kurzfristiger Zustandsänderung von Atomkernen unter dem Einfluss eines Magnetfeldes. Diese nicht-strahlende Untersuchungstechnik hat sich insbesondere in der Diagnostik von Weichteilstrukturen sehr bewährt und entsprechend verbreitet. Dagegen ist die Darstellung krankhafter Veränderungen an Blut- und Lymphgefäßen - auch unter Einsatz von MRT-geeigneten Kontrastmitteln der konventionellen Darstellung mit Röntgenstrahlen unterlegen geblieben. Deshalb wird schon seit Jahren an der Entwicklung von Kontrastmitteln gearbeitet, die speziell geeignet sind, Gefäße mit der MRT-Technologie abzubilden.

Die wenigen bisher in der Entwicklung befindlichen Mittel arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: ein physikalisch wirksames, super-paramagnetisches Eisenoxydteilchen wird mit einer Membran ummantelt, die die biologischen Eigenschaften des Kontrastmittels bestimmt. Dieser Mantel besteht bei den bisher verfügbaren Kontrastmitteln aus Polymeren, insbesondere aus Dextran und dessen Derivaten. Dem Chemiker Dr. Herbert Pilgrimm ist jetzt die komplizierte Beschichtung von Eisenoxydteilchen mit Monomeren gelungen, eine Innovation, die er sich inzwischen auch hat patentieren lassen. Als Monomer wurde Zitrat (Salz der Zitronensäure) benutzt.

Das neue Kontrastmittel soll sich auch für die Darstellung krankhaft verengter Herzkranzgefäße des Menschen eignen. Entsprechende Tests (Phase I) sollen Anfang kommenden Jahres beginnen. Informationen: Dr. Silvia Schattenfroh, E-Mail: silvia.schattenfroh@charite.de (idw) (Ende)
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