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pts20220126027 Forschung/Entwicklung, Technologie/Digitalisierung

Neues europäisches Netzwerk für Innovation

Entrepreneurship and Innovation Network for Smart and Sustainable European Regions


St. Pölten (pts027/26.01.2022/16:00) -

Die von der Fachhochschule St. Pölten koordinierte European University E3UDRES2 hat gemeinsam mit dem University Industry Interaction Network (UIIN) das Entrepreneurship and Innovation Network for Smart and Sustainable European Regions (E.I.N.S.) ins Leben gerufen.

Um die Herausforderungen der Klimakrise mit zukunftsfähigen Lösungen überwinden und Chancen des digitalen Wandels bestmöglich nutzen zu können, soll der Europäische Innovationsraum ausgebaut und weiterentwickelt werden. Hochschulen sollen dabei ihre wichtige Rolle stärker wahrnehmen und eng mit Wirtschaft, Verwaltung und interessierten Bürger*innen kooperieren.

Ergebnisse aus Lehre und Forschung sollen durch Unternehmensgründungen und andere Formen des Wissenstransfers zu neuen marktfähigen Produkten und Services beitragen. Für den dafür notwendigen Ausbau der Innovationskapazitäten von Hochschulen hat die EU eine neue, vom European Institute of Innovation and Technology (EIT) geförderte Initiative gestartet. Als einzige österreichische Hochschule leitet die FH St. Pölten mit E.I.N.S. eines der 24 Pilotprojekte, die 2021 beim ersten Pilot-Call ausgewählt wurden.

Regionale Stärken nutzen und europaweit vernetzen
Während globale Innovationskapazitäten in einigen wenigen urbanen Ballungsräumen konzentriert sind und große Universitäten in forschungsorientierten globalen Rankings konkurrieren, zielt E.I.N.S. auf die Weiterentwicklung von "Smart & Sustainable European Regions" ab.

Es bündelt dafür die Kräfte des international erfolgreich agierenden University Industry Interaction Networks (UIIN) mit der European University E3UDRES2, in der sechs vergleichsweise kleine, aber agile und regional stark verankerte Hochschulen zusammenarbeiten. Das neue Innovationsnetzwerk kooperiert darüber hinaus eng mit einer Vielzahl an Akteur*innen: Businessagenturen, Inkubatoren, Venture-Capital-Fonds, Start-up-Communities und andere Akteur*innen, die digitale und grüne Innovationen vorantreiben.

"Ein großer Teil der europäischen Bevölkerung lebt in Klein- und Mittelstädten und ländlich geprägten Räumen. Diese Regionen tragen nicht nur zur hohen Lebensqualität und zur kulturellen Identität Europas bei, sondern sind auch Standorte für jene kleinen und mittleren Unternehmen, die ganz wesentlich zur europäischen Wirtschaftsleistung beitragen. Alle Institutionen unserer Allianz tragen zu Innovationen in ihrem regionalen Umfeld bei. Der europaweite Erfahrungsaustausch bringt dabei ganz neue Impulse und steigert die Qualität", erklärt Hannes Raffaseder, leitender Koordinator von E3UDRES2 und E.I.N.S. sowie Mitglied der Geschäftsführung der FH St. Pölten.

Förderung unternehmerischer Kompetenzen
Eine zentrale Rolle spielen die Vermittlung von unternehmerischen Kompetenzen für Studierende, Mitarbeiter*innen und das Management der beteiligten Hochschulen, die intensive Interaktion mit vielfältigen Partner*innen in regionalen Innovationsökosystemen und deren europaweite Vernetzung sowie die Unterstützung von Start-ups und Spin-offs.

Inspiring Chat zum Thema
Als erste öffentliche Veranstaltung findet am 31. Jänner um 16 Uhr ein "Inspiring Chat" zum Thema "Entrepreneurial Education" statt. Dabei diskutieren mit Selma Prodanovic (Vizepräsidentin des European Business Angel Networks), Hannah Wundsam (Managing Director von Austrian Startups), Diethard Struelens (CEO von artfuse.io) und Jurgis Prieditis (IT-Entwickler und ehemaliger Leiter des Valmiera Business Incubator) erfahrene Expert*innen am Online-Podium.
https://www.eudres.eu/eins-inspiring-chat

Europäische Initiative
Mit der neuen EIT-HEI-Initiative (Innovation Capacity Building for Higher Education) stärkt die Europäische Union die Innovationskapazitäten von Hochschulen. Beim ersten Pilot-Call 2021 wurden 24 Projekte aus 64 Einreichungen ausgewählt. Mit E.I.N.S. leitet die FH St. Pölten als einzige österreichische Hochschule eines der Projekte. Zwei weitere Fachhochschulen sind in weiteren Projekten beteiligt.

"Dass das Projekt E.I.N.S. unserer European University E3UDRES2 in Kooperation mit UIIN im Rahmen dieser Initiative von den Expert*innen ausgewählt wurde, unterstreicht unsere Position als 'Leading Institution', für die wir im vergangenen Herbst von der Austrian Spin-off Initiative ausgezeichnet wurden", ergänzt Raffaseder.

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E3UDRES2 European University
E3UDRES2, die Engaged and Entrepreneurial European University as Driver for European Smart and Sustainable Regions, ist eine von der Europäischen Union im Rahmen der European University Initiative gefördert Hochschulallianz. E3UDRES2 von der FH St. Pölten koordiniert. Weitere Partner sind: Instituto Politécnico de Setúbal (Portugal), Politechnica University of Timisoara (Rumänien), Hungarian University for Agriculture and Life Sciences (Ungarn), University College Leuven Limburg (Belgien) und Vidzeme University of Applied Sciences (Letland). Die European University Initiative zählt zu den wichtigsten strategischen Aktivitäten der Europäischen Union zur Weiterentwicklung des Europäischen Hochschul-, Forschungs- und Innovationsraums. An den derzeit geförderten 41 European University Allianzen sind rund 280 Universitäten und 18 Fachhochschulen beteiligt. Europaweit leiten derzeit neben der FH St. Pölten nur zwei weitere Fachhochschulen eine derartige Allianz.

Links
https://www.eudres.eu
https://education.ec.europa.eu/de/initiative-europaeische-hochschulen
https://eit-hei.eu

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung zu den Themen Medien, Kommunikation, Innovation, Digitale Technologien, Informatik, Security, Bahntechnologie, Gesundheit und Soziales. 26 Studiengänge und zahlreiche Weiterbildungslehrgänge bieten ca. 3.700 Studierenden eine zukunftsweisende Ausbildung. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Informationen und Rückfragen:
Mag. Mark Hammer
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T: +43/2742/313 228 269
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