pte20000724003 in Leben
Neuer Lungenfunktionstest schont den Patienten
Sauerstoff als Kontrastmittel für die Magnetresonanzmessung
Würzburg (pte003/24.07.2000/10:00)
Physiker und Mediziner der Universität Würzburg http://www.uni-wuerzburg.de/ entwickeln einen Lungenfunktionstest, der auf der Magnetischen Resonanz (MR) beruht. Schädliche Röntgenstrahlen oder radioaktive Verbindungen, so wie heute üblich, bleiben dem Patienten somit erspart. Um die Belüftung der Lunge sichtbar zu machen, verwenden die Würzburger Forscher einen neuartigen Ansatz, bei dem reiner Sauerstoff als Kontrastmittel für die Magnetresonanzmessung eingesetzt wird.Der Patient inhaliert abwechselnd normale Luft und reinen Sauerstoff. Hierbei wird nur das Lungengewebe sichtbar gemacht, das im direkten Kontakt mit der Atemluft steht. Das Verfahren lässt so Rückschlüsse darauf zu, wie gut die Lunge an verschiedenen Stellen Sauerstoff aufnimmt. Künftig sollen mit der MR-Diagnose alle bisher getrennten Lungendiagnosen zusammengeführt werden. Informationen: Dr. Peter M. Jakob, Universiät Würzburg E-Mail: peja@physik.uni-wuerzburg.de (dradio) (Ende)
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