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pts20080930012 Forschung/Entwicklung, Medien/Kommunikation

Neuer Folder: Sicherer Umgang mit Handys für Herz-Patienten


Wien (pts012/30.09.2008/09:53) - Gemeinsame "Herzensangelegenheiten" des Österreichischen Herzfonds, des Technischen Museums Wien und des FMK

Über den Weltherztag am 28.09.08 hinaus legt die aktuelle Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Technischen Museum Wien besonderes Augenmerk auf das Thema "Herz und Gesundheit". Als spezielles Angebot haben der Österreichische Herzfonds, das Technische Museum Wien und das FMK einen gemeinsamen Folder aufgelegt: "Sicherer Umgang mit Handys für Patienten mit Herzschrittmachern." Dieses handliche Faltprospekt gibt den geschätzten 40.000 Herzschrittmacherträgern in Österreich hilfreiche Basisinformationen, Kontaktadressen und Tipps zum richtigen Umgang für Herzschrittmacherträger, rund ums Handy. "Für die betroffenen Menschen gibt dieses Service wichtige Hilfestellungen. Zudem zeigt es Ihnen, dass Sie der Technologie vertrauen und Sie auch nutzen können", stimmen die drei Projektpartner überein und streichen noch einen Vorteil besonders hervor. "Damit sind die betroffenen Personen mobiler, fühlen sich im Alltag sicherer und gewinnen wieder an Lebensqualität."

Herzschrittmacher-Träger können ohne Angst mobil telefonieren
FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier erklärt:"Herzschrittmacherträger können ungefährlich, ohne gröbere Einschränkungen mobil telefonieren" und ergänzt: "Sie sollten das Handy (GSM und UMTS) aber - um ganz sicher zu gehen - cirka 20 Zentimeter entfernt vom Implantat (zum Beispiel auf der entgegen gesetzten Seite des Schrittmachers zum Telefonieren) benutzen und das Handy nicht in der Brusttasche über dem Implantat tragen, sondern zum Beispiel am Gürtelclips". Auch die Bedenken hinsichtlich der Beeinflussung von Herzschrittmachern durch Handymasten kann Maier ausräumen: "Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des ARC Seibersdorf hat gezeigt, dass die Herzschrittmacher von Patienten auch unmittelbar vor Mobilfunkstationen keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten haben.".

Gemeinsame Initiativen gegen den Herzinfarkt setzen
Prof. Dr. Konrad Steinbach, Präsident des Österreichischen Herzfonds, verweist
auf die neueste Initiative, die aktuelle Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Rahmen der Dauerausstellung "Abenteuer Forschung" des Technischen Museums Wien. "Das Herz ist der Motor unseres Körpers und der Einsatz von Herzschrittmachern ist eine technische Unterstützung ermüdeter Muskeln. Künftig wird auch in diesem Bereich Telemedizin mehr Bedeutung zukommen", erklärt Steinbach. Frau Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen Museums Wien, beschreibt die Ausstellung in ihrem Museum näher: "Diese Sonderschau gibt einen Ein- und Überblick in die technische Entwicklung der Herzschrittmacher in den vergangenen 50 Jahren. Für Zuna-Kratky und Steinbach ist es "die Aufgabe herausragender Technik, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern." Wie notwendig Vorsorgeprogramme und solche Informationsmaßnahmen - wie eben diese Ausstellung - sind, zeigen die statistischen Daten. 2007 starben weltweit 17,5 Millionen Menschen an den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen. In Österreich sind diesbezüglich laut Statistik Austria 308.987 Menschen stationär behandelt worden, 32.864 Menschen starben; davon 19466 Frauen. "Im Kampf gegen den Herzinfarkt als Todesursache Nr.1 braucht es viel Information, viele gemeinsame Initiativen aber auch die bestmögliche Technologie" sind sich die Initiatoren einig.

Großes Potenzial der Telemedizin für Herzpatienten
"Die technischen Lösungen sind bereits vorhanden, wir müssen sie nur einsetzen", sagt Maier. Im Kampf gegen den Herzinfarkt könne mobile Kommunikation gute Hilfe leisten. Mittels UMTS-Technologie, per Handy also, ließe sich die Herztätigkeit von Infarkt-Patienten rund um die Uhr per Handy überwachen. "Im Falle von Herzproblemen kann so ein lebensrettender Zeitvorsprung erreicht werden", skizziert Maier einen Aspekt des Einsatzes von Mobilfunktechnologie im österreichischen Gesundheitswesen.

Hintergrundinformation:
Sonderschau "50 Jahre Herzschrittmacher" im Rahmen der Dauerausstellung: "Abenteuer Forschung", Technisches Museum Wien
vom 28.9.2008 bis Ende April 2009 im Technischen Museum Wien
zu den normalen Öffnungszeiten.
http://www.tmw.at/default.asp?id=2613
http://www.herzfonds.at/

Hier können Sie die Broschüre kostenlos bestellen
Die Broschüre "Sicherer Umgang mit Handys für Patienten mit Herzschrittmachern" können Sie im Rahmen der Ausstellung sowie beim Österreichischen Herzfonds, dem Technischen Museum und dem FMK kostenlos beziehen oder auf der Website des FMK herunterladen (http://www.fmk.at/content.php?id=248).

Weiteres Bildmaterial
Weiteres Bildmaterial finden Sie auf der FMK Website im Pressebereich/Bildmaterial/Projekte/Herzschrittmacher unter
http://www.fmk.at/content.php?id=378

Die Geschichte des Herzschrittmachers
Der erste Herzschrittmacher wurde am 8. Oktober 1958 von den Ärzten Elmquist und Senning im Karolinska Hospital Solna/Schweden im Körper des Patienten Arne Larsson implantiert. Bis zu seinem Tod im Jänner 2002 hatte der 86-jährige Patient 22 Herzschrittmacherimplantationen. Der kleinste Herzschrittmacher der Welt ist gerade einmal so groß wie eine Münze und wiegt 12,8 Gramm bei einer Funktionsdauer von 5 bis 10 Jahren. Vor 50 Jahren wog der Herzschrittmacher 70 g und war so groß wie ein Eishockeypuck. Mit weniger als einem Jahr hatte er auch eine sehr kurze Funktionsdauer.

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