pte20000907005 in Forschung
Neuer A-Online-Chef entschuldigt sich für technische Mängel
Zehetner: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung" - ADSL-Downloadlimit bleibt unverändert
Wien (pte005/07.09.2000/09:37)
Der Geschäftsführer der neu geschaffenen Jet2Web Internet GmbH http://www.jet2web.com , Eduard Zehetner, hat sich via pressetext.austria bei allen verärgerten A-Online-Kunden entschuldigt: "Ich entschuldige mich für allfällige Mängel und kann nur sagen, wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung", so Zehetner. Die von vielen Kunden beanstandeten Verbindungsabbrüche bei den Highspeedzugängen ADSL und Complete lägen im Bereich der Telekom Austria Infrastruktur, die nach und nach verbessert werde.Zehetner, seit Anfang der Woche als Jet2Web-Chef im Amt, verspricht auch eine Ausweitung des Infoservices, was sich allerdings erst in einigen Monaten auswirken dürfte. "Wir werden ein neues Call Center einrichten, das kann aber noch eine Weile dauern". Besonders die langen Wartezeiten bei der Hotline wurden von den AON-Kunden zuletzt immer wieder kritisiert. Keine Veränderungen werde es laut Zehetner beim ADSL-Downloadlimit geben. Wer mit dem 1 GB-Limit nicht zufrieden sei, könne sich ja einen anderen Provider suchen.
Sehr gelassen reagierte der Jet2Web-Chef auf die mittlerweile von 372 AON-Kunden unterzeichnete User-Petition. (Siehe http://members.aon.at/brandstaedter/index.html ) Es tue ihm zwar leid um jeden verlorenen Kunden, doch auch andere Provider hätten Schwierigkeiten. Reinhard Brandstädter, Initiator der Petition zu pressetext.austria: "Bis jetzt gibt es von A-Online weder eine Stellungnahme zu den auf dieser Seite angeführten Problemen, noch ergab sich eine Besserung. Nein, ich habe sogar das Gefühl, es wird schlimmer". Einige Kunden überlegten bereits wegen der ständigen Verbindungsabbrüche auf Vertragsbruch zu klagen. Kommentar Zehetner: "Sammelklagen sind in Österreich verboten."
Auf einen Punkt hat AON allerdings doch reagiert: Brandstädter wurde untersagt, die Bezeichnung "A-Offline" auf seiner Homepage zu führen. (Siehe Foto) AON-Sprecherin Martina Tuma: "A-Online ist eine geschützte Marke, das verfälschte Logo muss runtergenommen werden." Seither prangert der Balken "zensuriert" über der verwerflichen Bezeichnung. (as) (Ende)
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