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pte20000319007 in Leben

Neuentdeckter Wirkstoff baut Nikotin im Körper ab

Alternative Methode zur Rauchentwöhnung bald Realität


Toronto/Kanada (pte007/19.03.2000/12:00)

Wissenschaftler der University of Toronto http://www.utoronto.ca/uoft.html haben eine Methode zur Rauchentwöhnung entwickelt. Sie haben einen Wirkstoff gefunden, der den Nikotinabbau im Körper hemmt. Dadurch bleibt der Nikotinpegel im Blut länger auf einem für den Süchtigen angenehmen Niveau. Die Forscher hoffen nun, dass der Raucher deshalb seltener zur Zigarette greift. Und zwar ganz ohne Willensanstrengung, denn "Menschen werden ihren Nikotinspiegel nicht über ein bestimmtes Maßansteigen lassen. Wird er nur für einen Moment überschritten, beginnen sie seltener oder kürzer an der Zigarette zu ziehen." Das sagte der Mediziner Edward Sellers im Rahmen des Jahrestreffens der American Society for Clinical Pharmacology and Therapeutics. http://www.eurekalert.org/releases/kmco-nqs030300.html

Nikotin wird im Körper von einem Enzym mit dem Namen P450 2A6 abgebaut, wobei verschiedene Stoffe entstehen, darunter Kohlenmonoxid. Die Forscher haben eine Substanz gefunden, die dieses Enzym blockieren kann. Methoxsalen heißt sie und wird normalerweise zur Behandlung von Schuppenflechten verordnet. Die Forscher haben den Wirkstoff an 11 Rauchern getestet. Das Ergebnis: Der Nikotinspiegel im Blut blieb länger erhöht, und die Probanden atmeten weniger Kohlenmonoxid aus. http://www.ascpt.org/abstracts/

Einen Haken hat die neue Methode allerdings: Die Entwöhnungswilligen müssten möglicherweise unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Nach Angaben der Forscher gelangen zwar nur geringe Mengen Methoxsalen in den Blutkreislauf. Dennoch muss die Verträglichkeit des Medikaments in weiteren Studien erst noch überprüft werden. (Eurekalert/ASCPT) (Ende)
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