pte20000225004 in Leben
Neue Wohntrends setzen auf Individualität
1.000 Aussteller aus 15 Ländern präsentieren Neuheiten der Branche
Wien (pte004/25.02.2000/09:45)
Vom 26. Februar bis 5. März findet auf dem Messegelände Wien Österreichs größte Bau- und Einrichtungsmesse Bauen & Wohnen 2000 http://www.bauen-wohnen.co.at statt. Bis einschließlich 5. März steht das Messegelände dann ganz im Zeichen der neuesten Wohntrends und Innovationen im Baubereich. "Der Bogen spannt sich von den aktuellsten Trends in Küche, Bad und bei Beleuchtungen über Türen, Tore, Fenster und Jalousien bis zur Wohnraumplanung und zum Hausbau", sagte Andrea Granegger, Bereichsleiterin Publikumsmessen Messe Wien bei der heutigen Pressekonferenz."Die Millenniums Bauen & Wohnen-Messe stößt an die Kapazitätsgrenzen des Messegeländes. Rund 1.000 Aussteller aus 15 Ländern präsentieren während der neun Messetage die Neuheiten der Branche. Auch das Ausland ist heuer mit 65 Ausstellern gut vertreten", so Granegger. Die Messe decke die Bereiche Bauen, Renovieren, Umziehen oder einfach nur Einrichten ab.
Zwei Sonderausstellungen wurden in Zusammenarbeit mit zwei innovativen Schulen ins Leben gerufen: "Die Abteilung Innenraumgestaltung & Möbelbau der HTL Mödling und die HTL für Textilindustrie in der Spengergasse zeigen den Messebesuchern Arbeiten der Schüler", so Granegger. Im Messe Wien Congress Center werden in Zusammenarbeit mit der österreichischen Baustoffindustrie fachspezifische Vorträge und Diskussionen durchgeführt. So findet ein Bauforum für Fachbesucher statt. Behandelt werden dabei Themen wie Fassadendämmung und Energiespar-Möglichkeiten.
Die heurige Messe nehme auch Bezug auf die Trendänderungen im Wohnbereich und der Wohnraumgestaltung, meinte Birgit Starmayr vom Market Institut Linz. "Wohnen ist Lebensqualität, Wohlfühlen, Erlebnis und Sinnlichkeit. Dabei ist ein klarer Trend hin zur Individualisierung erkennbar", so Starmayr. Daraus werde ersichtlich, dass Design, Einzelstücke und Einzigartiges wieder eine größere Rolle spielen. Ersichtlich sei dies auch an der Entwicklung von der Versorgungsgesellschaft hin zu einer Erlebnisgesellschaft. Die reine Bedarfsdeckung sei out, es gehe vielmehr um das Gewinnen eines Erlebnisraumes", so Starmayr. Damit werde auch die Warenpräsentation zur Kunst der Verführung.
Marketing bedeute zunehmend Auseinandersetzen mit Soundengineering, zum Beispiel wie vertrauenserweckend die Küchenlade klinge, wenn man sie öffnet. "Eines ist klar, wir befinden uns schon längst auf dem Weg zum sinnlichen Erlebniskunden, und damit müssen wir alle seine Sinne ansprechen und aktivieren", so Starmayr. (ww) (Ende)
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