pte20070702002 in Forschung
Neue Technologien als Schutz vor Ausschreitungen
Schall, Strom und Hitze können vor Chaoten schützen
Düsseldorf (pte002/02.07.2007/06:15)
Bei den Ausschreitungen im Rahmen des G8-Gipfels in Heiligendamm ging die Polizei noch mit "traditionellen Mitteln" wie Schlagstock, Reizgas und Wasserwerfer gegen die Demonstranten vor. Nun werden Forderungen laut, Polizisten mit neuen, so genannten "nicht-tödlichen Waffen" auszustatten, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Derartige Technologien sind nicht unumstritten aber trotzdem in manchen Ländern schon seit Langem im Einsatz. Nicht nur, um gegen gewalttätige Demonstranten vorzugehen, sondern auch um beispielsweise Aufstände und Gefängnisrevolten niederzuschlagen, könnten diese eingesetzt werden. Eine Möglichkeit wäre die Ausrüstung von Polizisten mit Elektroschockgeräten, sogenannten Tasern, die Pfeile verschießen, an denen dünne Elektrokabel hängen. Diese verhaken sich in der Kleidung und versetzen den Getroffenen durch einen Stromstoß in eine Art Schockstarre. Auch Projektile, die gezielt Reizstoffe über weite Distanzen in eine Menschenmenge sprühen, wären eine mögliche Waffe.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
