pts20000323010 in Leben
Neue Operationsmethode ermöglicht Leistungssteigerung des menschlichen Auges
Weltweite Satellitenübertragung dokumentiert Leistungsspektrum von Super.Lasik
Wien (pts010/23.03.2000/11:00)
Am 23. März 2000 wurde im Wiener Penta-Hotel eine neue Methode für Augenoperationen vorgestellt, mit der nicht nur bislang irreparable Sehbeeinträchtigungen korrigiert werden können, sondern erstmals auch die generelle Qualität eines menschlichen Organs - nämlich des Auges - entscheidend verbessert wird. Der bekannte Innsbrucker Augenspezialist Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm, der in den letzten Jahren über 20.000 Augenoperationen durchgeführt hat, präsentierte gemeinsam mit seinem deutschen Kollegen Univ. Prof. Dr. Werner Förster die Möglichkeit von Super.Lasik, eine Weiterentwicklung der mittlerweile international anerkannten Lasik-Methode.Mit diesem neuen in Deutschland entwickelten Verfahren, ist es möglich, das menschliche Sehvermögen zu optimieren und damit gleichsam die bisherigen Leistungsgrenzen des menschlichen Auges auszuweiten. Ein Aspekt, der besonders bei Berufen, bei denen die Sehschärfe ein wesentliches Kriterium darstellt, ein entscheidendes Sicherheitsargument sein kann.
Begeistert schwärmen Patienten, die jahrelang unter Sehbehinderungen zu leiden hatten, von den Erfolgen der Lasik-Methode, die ihnen ein neues, von Sehbehelfen befreites Leben ermöglicht hat. Bekannte Persönlichkeiten, wie Martin Essl oder Marc Giradelli, legen nahezu euphorische Zeugnisse dieser Operationsmethode ab: "Ich war gezwungen, seit meinem dritten Lebensjahr täglich mit einer Augenkorrektur zu leben. Zuletzt hatte ich für die Dauer von 12 Jahren Kontaktlinsen, die von meinen Augen trotz vielfältiger Versuche verstoßen wurden. Heute, nach einem praktisch schmerzfreien kleinen operativen Eingriff, sehe ich normal und fühle mich wie neugeboren," bestätigt Martin Essl und spricht damit aus, was für ihn - im Gegensatz zu normalsichtigen Menschen - eben keine Selbstverständlichkeit darstellt.
Mit Super.Lasik geht die Medizin jetzt noch einen Schritt weiter. Mit dieser Methode ist nicht nur ein deutlich größeres Spektrum an Sehbehinderungen zu beheben - auch eine generelle Verbesserung des menschlichen Sehvermögens mit einer deutlichen Überschreitung der 100 Prozentgrenze wird damit Realität. Vielen mag das überflüssig, ja geradezu unnatürlich erscheinen - für Menschen, die jedoch in einem Beruf tätig sind, in dem das Sehvermögen eine entscheidende Rolle spielt, stellt sich die Situation anders dar. Ein LKW-Fahrer oder ein Flug-Kapitän wissen genau, welche entscheidenden Vorteile ihnen eine Steigerung der menschlichen Sehschärfe bringen würde - vor allem unter dem Aspekt der verbesserten Sicherheit.
Für Mathias Zirm, seit 1972 als Augenchirurg in Innsbruck und ab sofort auch in Wien tätig, steht die umfassende Beurteilung der - sowohl medizinischen als auch sozialen - Rahmenbedingungen bei der Behandlung seiner Patienten an vorderster Stelle. "Erst nach einer genauen Untersuchung und einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten, wird entschieden, welche Behandlungsform in dem jeweiligen Fall die erfolgversprechende ist. Danach wird diese Diagnose mit dem Patienten gemeinsam besprochen und die weitere Vorgangsweise festgelegt."
Die umfassende Aufklärung des Patienten stellt für Zirm einen wesentlichen Faktor dar, den es selbstverständlich auch bei der neuen Methode zu berücksichtigen gilt. In analoger Form wurde bereits in den letzten Jahren die Anwendung der mittlerweile international etablierten Lasik-Methode gehandelt, die in den ersten Jahren noch umstritten war. "Sicher nicht zuletzt deshalb," meint Zirm, "da es sich dabei um eine völlig neue Form der Augenoperation handelte, über die noch wenig Erfahrungswerte vorhanden waren. Heutzutage liegt der Risikofaktor bei 0,5-1%!" Eine analoge Risikosteigerung in der Anfangsphase von Super.Lasik sei dagegen nicht zu erwarten, da man hier auf die Erfahrungswerte von Lasik zurückgreifen kann, aus der die Super.Lasik-Methode entwickelt wurde.
Univ. Prof. Förster, der maßgeblich an der Entwicklung von Super.Lasik beteiligt war, zu ihren entscheidenden Vorteilen: "Sogar völlig gesunde Augen sehen, wie wir heute wissen, nicht optimal scharf. Einfallende Lichtstrahlen treffen nicht exakt in die sogenannte Macula. Dagegen hilft keine Brille, Kontaktlinse und auch nicht die bisher angewandte Lasik Methode. Diese neuartige Operationsmethode schafft durch eine punktgenaue Fehlerkorrektur eine bislang unerreichte Sehschärfe und somit eine Perfektionierung des menschlichen Auges."
Am 24. März 2000 wird diese Methode erstmals in einem Routineverfahren in dem Mailänder "centro ambrosiano" zum Einsatz kommen, und dabei im Zuge einer Satellitenübertragung weltweit von fachkundigem Publikum beobachtet werden - so auch in Wien. Einen Monat später ist dann eine ähnliche Übertragung aus Boston geplant. Danach wird Prof. Zirm diese Operationsmethode in seinen beiden Augenzentren in Wien und Innsbruck einsetzen und sich dabei um die entsprechende Nachfrage keine Sorgen machen müssen - es gibt schon jetzt eine lange Liste von Voranmeldungen. (Ende)
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