pte20000905049 in Leben
Neue Onlineplattform für experimentelle Kunst
"plug in" heisst die neu Onlineplattform für Künstler, Sammler und das Publikum
Basel (pte049/05.09.2000/18:46)
"plug in" ist ein international orientiertes Schweizer Pilotprojekt, das innovative Beiträge zur Erweiterung des künstlerisch experimentellen Umgangs mit neuen Medien wie Internet, Video, Fernsehen, Radio initiiert, fördert und vermittelt."plug in" stehe nach Angaben der Initianten für das analoge Einstecken und das digitale Herunterladen, für eine freundliche Einladung zur Teilnahme und für ein Vorhaben zur Ergänzung des Kunstdiskurs. Träger von plug in ist der Verein Forum für Neue Medien Basel.
Im Fokus des Projektes stehen nicht technische Gags oder digital-hypes sondern primär Themen wie Identitätsfragen und Widerstandsformen, welche durch die elektronischen Medien neu erfahrbar wurden. Die virtuelle Welt habe das Verständnis von einer festgefügten Identität fundamental erschüttert. Kategorien wie Alter, Rasse, Geschlecht, Sexualität werde verhandelbar, fluid und dynamisch. Unter diesem Aspekt werden Künstler und Künstlerinnen Beiträge liefern, die "in plug" in zur Diskussion gestellt werden.
Das Projekt "plug in" will drei unterschiedliche Gruppen erschliessen:
Für das Publikum wird eine neue Form der Begegnung mit Medienkunst entwickelt, die sowohl im realen wie im virtuellen Raum stattfinden soll.
Mit den Künstlern werden jährlich drei bis vier Produktionen realisiert, welche das Erschliessen von internationalen Netzwerken ermöglichen sollen.
Mit den Sammlerinnen und Sammlern werde eine modellhafte Sammlung "ohne Objekte" aufgebaut.
In einem nächsten Schritt wird das Projekt weiterentwickelt und konkretisiert. Dieser Entwicklungsprozess soll öffentlich im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen geschehen, die bis Ende Jahr stattfinden werden.
Im Internet ist das Projekt präsent unter http://www.plug-in.ch . In den Räumlichkeiten in Basel sollen innovative Ideen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Büro, Gastronomie, Design, etc. zusammengeführt werden.
Die Christoph Merian Stiftung und der Kanton Basel-Stadt beteiligen sich bis ins Jahr 2003 am Budget von CHF 700 000.- zu je 50 Prozent. (Ende)
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