pte20090317001 in Forschung
Neue Domainendungen sind Cybersquatting-Risiko
WIPO will wirksamen Schutz vor Missbrauch und unseriösen Registraren
Genf (pte001/17.03.2009/06:00)
Die von der obersten Internetverwaltung ICANN http://www.icann.org geplante Einführung neuer Domainendungen (Top-Level Domains, TLDs) ist nicht ohne Risiken. "Die Schaffung einer unbekannten und möglicherweise gewaltigen Zahl neuer generischer TLDs wirft ernstliche Fragen für Rechteinhaber auf und auch für Internetnutzer allgemein", betont Francis Gurry, Generaldirektor der World Intellectual Property Organization (WIPO) http://www.wipo.int . Eines der Risiken wären unrechtmäßige Domainregistrierungen etwa zu geschützten Marken, das sogenannte Cybersquatting. "Das ist im Moment der größte Kritikpunkt an den neuen TLDs", bestätigt Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein im Gespräch mit pressetext. Vor dem Hintergrund, dass Beschwerden bei bisherigen TLDs auch 2008 weiter angestiegen sind, wünscht sich die WIPO geeignete Ansätze zum Schutz der Rechteinhaber sowie vor unseriösen Registraren.
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