pte20000916006 in Leben
Neuartiger Harnblasenersatz entwickelt
Funktionsweise der natürlichen Blasenwand möglichst ähnlich
Aachen (pte006/16.09.2000/11:00)
Bei Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen wie Schrumpfblase infolge von Infekten, angeborenen Fehlbildungen der Harnblase oder bei bösartigen Tumoren kann eine Entfernung der Harnblase unumgänglich werden. An der Urologischen Klinik der RWTH Aachen http://www.klinikum.rwth-aachen.de/webpages/UROLOGIE/index.html wurde ein neuartiger Harnblasenersatz entwickelt, da diese Patienten einen Ersatz für dieses Organ benötigen. Bei der herkömmlichen Rekonstruktionsmethode der Harnblase wurden ausgeschaltete Darmschlingen verwendet. Dieser Ersatz hat jedoch aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit der Darmwand einige Nachteile wie zum Beispiel das erhöhte Krebsrisiko und Störungen des Säure-Base- sowie des Salzhaushaltes.
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