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pte20000817035 in Leben

NASA plant Test zur Beseitigung von Weltraummüll

Vollständige Beseitigung würde 200 Mio. Dollar kosten


Huntsville (pte035/17.08.2000/15:13)

Die NASA http://www.nasa.gov hat angekündigt, dass sie 2003 während einer Spaceshuttle-Mission einen so genannten Laserbesen zur Beseitigung von Weltraummüll testen wird. Der Hightech-Besen mit dem offiziellen Namen Project Orion soll Objekte in der Größe eines Tennisballes von der International Space Station (ISS) fernhalten. http://techtran.msfc.nasa.gov/97R&T/pdf/70.pdf

NASA-Experten sind überzeugt, dass ohne Project Orion die Chance eins zu zehn steht, dass die ISS in den nächsten zehn Jahren beschädigt wird. Objekte, die kleiner als ein Zentimeter sind und größer als zehn Zentimeter, stellen keine Bedrohung dar. Die kleineren werden vom Schutzschild der Raumstation in harmlose Partikel umgewandelt. Die größeren sind für die Bodenstation sichtbar. Die Besatzung der Raumstation wird im Ernstfall informiert und reagiert entsprechend.

Das Zusammentreffen mit Objekten, die eine Zwischengröße haben, stellt laut NASA das eigentliche Problem dar. Projektleiter Jonathan Campbell erklärt, dass mit einem Lasersystem der Orbit innerhalb von zwei Jahren gesäubert werden kann. Die Kosten dieser Reinigungsaktion würden 200 Mio. Dollar betragen. http://www.msfc.nasa.gov

Campbells Team hat die Auswirkungen von Megawatt-Laserimpulsen auf verschiedene Trümmerarten gemessen. Ein Laserbesen entfernt ein Stück Weltraummüll, indem er es einfängt und vom Kurs auf die Raumstation ablenkt. Die Ergebnisse sind laut Campbell besser als erwartet. "Wir wissen jetzt, dass wir den Müll verlangsamen und ablenken können." Der nächste Projektschritt sei der Test, ob Müll dieser Größe auch vom Boden aus entdeckt werden kann.

NASA und US Air Force, http://www.af.mil die gemeinsam den Test finanzieren, sind bestrebt, die internationalen Verträge über die Verwendung von Laserwaffen im Weltraum nicht zu verletzen. Project Orion soll nur die Fähigkeit des Lasers zur Zerstörung von Weltraummüll testen. Das Shuttle wird Imitationen von Weltraummüll freisetzen, die mit GPS ausgestattet sind, so dass ihre Position überwacht werden kann. Der Laser der Bodenstation macht das Zielobjekt in der Folge unschädlich.

John Pike von der Federation of American Scientists http://www.fas.org erklärt, dass er keine Zweifel an der Harmlosigkeit des NASA-Projekts habe. Allerdings hätten andere Nationen ausreichend Gründe misstrauisch zu sein. "Es gab in der Vergangenheit eine Reihe von Projekten, die als Vorwand für Raketenabwehrprojekte gedient haben." (Ende)
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