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pte20110727013 in Forschung

Nanosensor für exakten Nachweis von Sprengstoff

Wenige Partikel der efährliche Chemikalie PETN reichen für Alarm aus


Darmstadt (pte013/27.07.2011/10:15)

Materialwissenschaftler der TU Darmstadt und der Hochschule RheinMain haben einen Nano-Sprengstoffsensor entwickelt. Dieser kann geringste Spuren der hochexplosiven Chemikalie Pentaerythrityltetranitrat (PETN) nachweisen. Terroristen hatten PETN bei mehreren Anschlagsversuchen auf Flugzeuge eingesetzt. Der Erfinder des Gerätes ist Mario Böhme. Er hat den Nano-Sensor im Rahmen seiner Dissertation entwickelt. Der Sensor kann ein einzelnes Sprengstoffmolekül unter zehn Mrd. Luftmolekülen erkennen. "Nähert sich ein PETN-Molekül den Nanoröhren, bleiben die für Explosivstoffe charakteristischen Nitrogruppen des Moleküls an der Oberfläche der Röhren haften. Hierdurch kommt es zu einer Änderung der Leitfähigkeit, die mit elektronischen Messgeräten erfasst werden kann", erklärt Böhme gegenüber pressetext.

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