leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: bm
Tel.: 01/810 45 30-0
E-Mail: miller@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

10.04.2026 - 06:00 | pressetext.redaktion
09.04.2026 - 14:00 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
09.04.2026 - 14:00 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
09.04.2026 - 13:30 | Scientology Kirche Celebrity Centre Wien
09.04.2026 - 13:25 | Musterhauspark GmbH
pte20000427034 in Leben

Naisbitt: "Zukunft liegt in Technologie mit menschlichem Touch"

Trendguru zu Internet, Gentechnologie und europäischer Gesinnung


Wien (pte034/27.04.2000/14:48)

High-Tech ohne menschliche Züge werde sich nicht durchsetzen, so Trendguru John Naisbitt heute, Donnerstag, im ptv-Gespräch http://www.ptv.at mit den "Presse"-Redakteuren http://www.diepresse.at Gerhard Bitzan und Norbert Rief. Menschliche High-Tech-Produkte hat Naisbitt in seinem neuesten Buch "High-Tech - High-Touch" getauft. Als Beispiel dafür nannte er den iMac-Computer und den neuen Volkswagen Beetle. Der Erfolg dieser Produkte liege an der Kombination der neuesten Technologie mit einem Design, das von Nostalgie geprägt sei.

Es werde viel zu wenig über die Beziehung zwischen Menschen und Technologie geredet, erklärte Naisbitt. Vielen Handy-Besitzern sei es zum Beispiel nicht einmal bewusst, dass sie vom kleinen Gerät dominiert würden. Sie warteten gespannt darauf, dass es läutet und wenn es dann klingelt, lebten sie erst richtig auf. Das Thema Mensch-Technologie gewinne angesichts der rasanten Fortschritte in der Gentechnologie immer mehr an Bedeutung. Ethische Fragen, die diese Soft-Technolgien hervorruften, würden dieses Jahrhundert prägen.

Das Internet sei natürlich auch ein wesentliches Thema dieses Zeitalters. Es befinde sich momentan erst in einem sehr primitiven Zustand. Von daher sei es überhaupt nicht der Fall, dass Unternehmen, die heute nicht voll dabei seien, keine Überlebenschance hätten. Millionen von Internet-Unternehmen würden gegründet werden, aber nur Tausende davon würden sich durchsetzen. Einen absoluten Crash werde es auf keinen Fall geben. Die Welt sei heutzutage vollkommen transparent. Unternehmen seien in der Lage, sofort auf Veränderungen zu reagieren und den totalen Zusammenbruch zu vermeiden.

Zu seinem Stamm-Thema Globalisierung gefragt, sagte Naisbitt, dass das Denken in Europa für globale Märkte oft immer noch zu rigide sei. Der Sozialstaat sei noch zu stark ebenso wie die Feindlichkeit und das Misstrauen der Bürokraten gegenüber dem Unternehmergeist. In letzter Zeit habe Naisbitt aber Signale beobachtet, dass sich die Situation ändere. Hier denke er zum Beispiel an Deutschlands Pläne, IT-Fachkräfte von Indien zu besorgen. (bm) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: bm
Tel.: 01/810 45 30-0
E-Mail: miller@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top