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pte20000418010 in Leben

Nächtliche Atempausen treiben Blutdruck in die Höhe

Erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen und Gefäßleiden


Bethseda/Maryland (pte010/18.04.2000/11:00)

Wer unter den als Schlafapnoe bezeichneten, krankhaften nächtlichen Atempausen leidet, hat ein erhöhtes Risiko für gleichzeitigen Bluthochdruck. Das ergab eine im Journal of the American Medical Association veröffentlichte US-Studie. http://jama.ama-assn.org/ Menschen mittleren und höheren Alters mit Schlafapnoe zeigten ein 45 Prozent höheres Risiko für Hochdruck, das Herz- und Gefäßleiden nach sich ziehen kann.

"Obwohl diese Ergebnisse noch weiter verifiziert werden müssen, bieten sie Hoffnung, dass wir die kardiovaskuläre Sterblichkeit bei Bluthochdruckkranken senken können, indem wir die Apnoe aggressiver diagnostizieren", sagte Dr. Claude Lefant, Direktor des National Heart, Lung and Blood Institutes, welches die "Sleep Heart Health Studie" initiierte. Mehr als 6.000 über 40 Jahre alte Teilnehmer wurden detailliert in Schlaflabors untersucht: Dabei wurde die elektrische Hirnaktivität während des Schlafens aufgezeichnet, Herzschlag, Atmung und Sauerstoff wurden im Blut gemessen. http://rover.nhlbi.nih.gov/about/ncsdr/

Etwa vier Prozent der Männer und zwei Prozent aller Frauen haben das Schlafapnoe-Syndrom, das aus Atempausen während des Schlafs besteht, die länger als zehn Sekunden dauern und bis zu 20-30 Mal pro Stunde auftreten. Die Betroffenen leiden tagsüber unter verstärkter Müdigkeit und sind gefährdet, dass durch die Atempausen Herz- und Kreislaufschäden folgen. Hauptursachen für Schlafapnoe http://rzhome.rrze.uni-erlangen.de/~mfm120/ sind neben erblicher Veranlagung Übergewicht. Abnehmen ist deshalb erstes Therapieziel. Daneben ist die häufigste Behandlung die so genannte CPAP, eine nächtlichen unterstützende Beatmung. (wsa) (Ende)
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